
Beginning of the Journey
Our journey began in 1996 during a holiday in Tenerife. After years of enduring Vienna's cold, grey winters, we started dreaming of owning a second home where we could enjoy a warmer climate in winter. We quickly fell in love with the island, whose mild weather has earned it the nickname "the Island of Eternal Spring." While we viewed several properties, one crucial factor influenced our decision: water. Tenerife has long faced recurring water shortages, and in recent years the government has even declared periods of water crisis. Concerned about this, we decided to continue our search on mainland Spain, where our journey eventually brought us to Málaga.

When in Andalucia
Torrox is a charming Andalusian town with a large German community that has grown since the 1970s. Many locals speak German and English, and the town enjoys a warm, sunny climate. The town is beautiful almost all year.'

After exploring several towns in Málaga, we chose Torrox and bought a small working finca on a hillside, just 4 km from the coast. The 10,000-square-meter property had a traditional farmhouse and 300 avocado trees. We renovated the house, added an automated irrigation system, and continued operating the plantation with the help of local farmers, selling the harvest through an agricultural cooperative.


We spent three to four months there each winter for six years. Although we loved life on the finca, the physical work eventually worsened my back pain, so we decided to sell the property and look for a home without a plantation.



Not far from our former farm, we found a 2,500 sqm sloping plot where we began planning our new home. We hired the same masons who had renovated our farmhouse, and their first construction was building a water tank. Like many homes in the surrounding “campo,” ours needed one because the water supply from Viñuela Lake can become critical during periods of drought.


Zusammenfassung auf Deutsch
Ein Ereignis, das mein Leben auf den Kopf gestellt hat - 2022


Alles begann im Jahr 1996, als wir unseren Urlaub auf Teneriffa verbrachten. Die kalten, grauen Wintermonate in Wien brachten uns auf die Idee, ein zweites Zuhause zu erwerben – einen Ort, an den wir den strengen Wintertagen in Österreich entfliehen konnten. Wir verliebten uns sofort in die Insel. Besonders das milde Klima im Winter begeistert uns bis heute. Nicht umsonst wird Teneriffa die „Insel des ewigen Frühlings“ genannt.
Wir besichtigten zahlreiche Häuser, doch ein entscheidender Faktor spielte bei unserer Suche eine besondere Rolle: die Wasserversorgung. Auf Teneriffa herrscht häufig Wassermangel, und in den vergangenen Jahren hat die Regierung sogar mehrfach den Wassernotstand ausgerufen. Angesichts dieser Situation beschlossen wir schließlich, unsere Suche auf das spanische Festland auszuweiten. So führte uns unser Weg nach Málaga.


Torrox, ein reizvoller Ort an der Costa del Sol, wurde schon bald unser Lieblingsplatz in Andalusien. Das warme Klima, die herzliche Atmosphäre und die große deutsche Gemeinschaft ließen uns dort schnell wie zu Hause fühlen.
Nachdem wir mehrere Orte in der Provinz Málaga besucht hatten, fanden wir unser Traumgrundstück – eine kleine Finca mit einem traditionellen Cortijo an einem Hang, nur 4 km vom Meer entfernt. Auf dem 10.000 Quadratmeter großen Grundstück standen 300 Avocadobäume. Wir renovierten das Haus, installierten eine automatische Bewässerungsanlage und führten die Plantage mit Unterstützung einheimischer Landwirte weiter. Unsere Ernte verkauften wir über eine landwirtschaftliche Genossenschaft.

Sechs wunderschöne Jahre verbrachten wir dort jeden Winter drei bis vier Monate und genossen die Ruhe der Natur und den einfachen Rhythmus des Landlebens. Mit der Zeit wurde die körperliche Arbeit jedoch immer belastender für meinen Rücken. Schweren Herzens beschlossen wir schließlich, unsere geliebte Finca zu verkaufen und uns ein neues Zuhause in Andalusien zu suchen – ohne die Verpflichtungen einer bewirtschafteten Plantage.

Nicht weit von unserem früheren Bauernhof entfernt fanden wir ein etwa 2.500 m² großes, am Hang gelegenes Grundstück, auf dem wir mit der Planung unseres neuen Hauses begannen. Wir beauftragten dieselben Maurer, die bereits unseren Bauernhof renoviert hatten, und ihr erstes Projekt war der Bau eines Wassertanks. Wie viele Häuser in der umliegenden „Campo“-Landschaft benötigten auch wir einen solchen Tank, da die Wasserversorgung durch den Viñuela-See in Zeiten großer Trockenheit kritisch werden kann.


Der Bau ging nur langsam voran, da wir nur im Winter daran arbeiten konnten, wenn ich genügend Urlaubstage von meiner Arbeit angespart hatte, um längere Zeit frei zu nehmen. Seit dem Beginn im Jahr 2008 wuchs das Haus Jahr für Jahr, und bis 2014 war die zweite Etage fertiggestellt. Während dieser Jahre legte ich auch einen pflegeleichten Garten mit vielen Sukkulenten und Kakteen an.


Nach meiner Pensionierung im Jahr 2014 verbrachten wir vor allem im Sommer mehr Zeit an der Küste und genossen die Strände. Das Leben in den Bergen Andalusiens ist ruhig und beschaulich. Das Ortszentrum liegt etwa 2 km von unserem Zuhause entfernt, und weitere 2 km führen hinunter zum Strand. Die meisten Supermärkte, Geschäfte und Banken befinden sich entlang der Küste.


Besonders liebe ich den frischen Markt, der jeden Montag stattfand auf dem ich mich mit Freunden getroffen habe um bei einem Kaffee oder kühlen Getränk und einem Eis die Passanten entlang de Promenade zu beobachten.


Im Laufe der Jahre schlossen wir Freundschaften und lernten Nachbarn aus verschiedenen Ländern kennen, darunter England, Schweden, Norwegen und Deutschland. Sie alle bereicherten unser Leben in Andalusien.**
Die größte Erschütterung meines Lebens kam im September 2022, als mein Mann zu Hause in Wien einen Herzstillstand erlitt. Dieser Moment veränderte alles; ich war völlig geschockt und verlor in den ersten zehn Tagen nach seinem Tod 10 Kilo. Mit der Unterstützung meines Neurologen/Psychiaters begann ich langsam, wieder ins Leben zurückzufinden.
Die folgenden Monate waren geprägt von vielen schwierigen Aufgaben – rechtlichen Angelegenheiten, Formalitäten und der Abwicklung unseres Besitzes in Spanien. Ich musste das Haus aus erbrechtlichen Gründen verkaufen, und allein in diesem großen Haus, weit entfernt von jeglicher „Zivilisation“, hätte ich nicht leben können.

Im vergangenen Februar kehrte ich nach Torrox zurück, um die Auflösung der Gesellschaft abzuschließen, die Eigentümerin der Immobilie war, die ich 2023 verkauft hatte. Wir hatten die Gesellschaft ursprünglich aus steuerlichen Gründen auf Teneriffa gegründet, für den Fall, dass wir dort eine Immobilie erwerben würden.


**Nun, nach vier unglaublich schmerzhaften Jahren, fühle ich mich endlich bereit, dieses Kapitel abzuschließen und einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen, Hive inklusive. Ich bin froh, dass ich wieder hier bin!
Thanks for reading/ Vielen Dank fürs Lesen!
Best Regards / Beste Grüße.
**Mers

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