Kostenloses Buch auf Gumroad

in Deutsch D-A-CH4 months ago

Liebe Hivegemeinde,
Liebe Freiheitsfreunde,
Liebe Freiheitsfeinde,

heute habe ich mein erstes kostenloses Buch auf Gumroad veröffentlicht.

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Es ist eigentlich kein richtiges Buch, es hat nur 13 Seiten, sondern nur ein Zusatz zu den Büchern, die ich bereits auf Amazon, Apple und Google veröffentlicht habe.

Ich habe dieses Buch heute nach etwa sechs Stunden Arbeit auf Gumroad veröffentlicht, weil ich mir dort eine Anhängerschaft aufbauen will, um mittelfristig komplett zu Gumroad zu wechseln.

Das Problem bei Amazon ist, dass man als Autor gnadenlos ausgebeutet wird.
Amazon nimmt für E-Books die mehr als $9.99 kosten bzw. eine bestimmte Dateigröße überschreiten 65% des Kaufpreises.

Apple nimmt sich nur 30% und Google 45%, dafür verkauft man dort kaum Bücher.

Gumroad bietet hier deutlich bessere Bedingungen:

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Das Schöne ist auch, dass man als Autor einen Mindestpreis angeben kann, die Kunden aber mehr bezahlen können, wenn sie wollen, was bei kostenlosen Produkten durchaus häufig vorkommt.
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Der Käufer muss keinen Account erstellen, sondern nur eine E-Mail Adresse angeben, die man als Verkäufer dann bekommt.

So kommt man mit kostenlosen Büchern relativ schnell an eine große Menge E-Mail Adressen und kann seine Kunden dann direkt mittels Gumroad über Neuerscheinungen informieren.

Als Self-Publishing Autor, den keine Sau kennt, kann man nur erfolgreich werden, wenn man 80% seiner Arbeit verschenkt.

Ich folge dem Gumroad Gründer Sahil Lavingia auf Twitter und kann sagen, dass er einen sehr guten Eindruck auf ich macht.

Wer mehr über Sahil Lavingia und das Unternehmen Gumroad erfahren möchte, kann hier auf der Homepage von Sahil Lavingia einiges nachlesen.

Ich glaube auch, dass es für Einige hier eine gute Möglichkeit wäre, ihre Hive-Artikel auf Gumroad noch einmal zu veröffentlichen (es geht pdf, epub oder mobi oder als Newsletter).

Hat man sich mal eine gewisse Anhängerschaft aufgebaut, kann man ja $1 pro Artikel verlangen.

Es gibt auch eine Art Flatrate, so dass die Anhänger für eine monatliche Gebühr dann alles lesen können, was man schreibt.
Das sollte man aber erst machen, wenn man eine gewisse Anhängerschaft hat.

Erfolgsgeschichten

Grundsätzlich bin ich der Meinung, jeder sollte versuchen, im Internet Geld zu verdienen.

Für einen Arbeitgeber zu arbeiten ist schwachsinnig.
Den Mehrwert, den man schafft, kassiert immer zum großen Teil der Arbeitgeber.
Hier hatte Marx recht.
Natürlich trägt er dafür auch das volle Risiko (zumindest die wenigen, die keine juristische Person sind).

Das ist das Schöne am Self-Publishing.
Hier hast Du null Risiko und wenn man bei Gumroad veröffentlicht, bleibt der größte Teil des Mehrwerts beim Autor.

Vor allem kann einem hier kein Lock-Down einen Strich durch die Rechnung machen und Lock-Downs wird es in Zukunft noch viele geben.

Erfolgsgeschichte bin ich keine, aber ein paar hundert Euros sind es immer noch jeden Monat.

Eine großartige Twitter/Gumroad-Erfolgsgeschichte ist Mark Baker, dessen Bücher und Twitter Account ich nur jedem empfehlen kann.

Er hat, wenn ich mich richtig erinnere, mit 3 PDFs, die durchschnittlich etwa 60 Seiten haben und auch noch stümperhaft formatiert sind, im letzten Jahr etwa $70k verdient.

Daniel Vassallo verdient mit einem PDF und einem 90-minütigen Videokurs auf Gumroad mehrere $100k im Jahr.
Mittlerweile wurde er auf 10h basis von Gumroad angestellt und verdient damit auch noch $10k im Monat.

Natürlich sind das Ausreißer, aber meinen Opel Grandland, den ich vor einem Jahr gekauft habe, konnte ich mit meinen drei Büchern und dem Coaching, das sich daraus ergeben hat, bezahlen.
Hätte ich die ganzen Verkäufe auf Gumroad gemacht, wäre wohl ein Tesla drin gewesen.

Also, schaut es euch an.
Man muss ja nicht Jeff Bezos noch reicher machen.

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Kostenpflichtiger Content...

Manch einer meiner Mitleser wurde in den letzten Monaten Millionär.

👍

Klingt nach einer vernünftigen Alternative.
Auf Deutsch läuft da wahrscheinlich kaum etwas,
oder gibtb es da auch Erfolge?
!WINE

Kann ich nicht sagen.

wunderbar, wird geteilt. Der Tesla ist ja immer noch drin. Deine Geldtheoretischen Ansätze würden beispielsweise eine viel größere Nische belegen. Leute die Traden wollen, wollen nicht erfolgreich traden, sondern das Gefühl kaufen erfolgreicher Trader zu sein. Ich bezweifle dass viele davon überhaupt lesen wollen. Vermutlich ist dein erstes Buch erfolgreich, nur ist die Anzahl an Leuten die erfolgreich traden wollen sehr gering. Bellkurve - die meisten sind nun mal da wo der Verstand den meisten Nährboden findet. Talebs Bücher um die es vorhin ging sind dafür da sich pseudointellektuell zu profilieren. Solche Funktionen zu bedienen > Inhalt.

Der größte Teil meiner Leser kommt über Tastytrade zu mir.
Für dieses Publikum wurden die Bücher ja auch geschrieben.
Aber beim Coaching habe ich schon oft Leute erlebt, die eigentlich überhaupt kein Interesse haben, aber trotzdem bezahlen, um mir 1h Stunde zuzuhören.
Mittlerweile mache ich das aber nicht mehr mit.
Wenn ich merke, dass einer kein Interesse hat, breche ich nach 5 min ab und schick ihm sein Geld zurück.
Aber Du hast schon recht, am besten verkauft sich das Gefühl/die Illusion.

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