
Die irrationale Logik des Fortschritts
Im Sommer 1888 machte sich Bertha Benz mit ihren Söhnen auf eine geheime Reise von Mannheim nach Pforzheim.
Was wie eine spontane Familienfahrt wirkte, wurde zur Geburtsstunde einer neuen Ära.
Diese Anekdote ist mehr als eine historische Fußnote.
Sie ist der symbolische Startschuss für die globale Technologie-Revolution – und zugleich ein Beispiel für den irrationalen Mut, der Fortschritt überhaupt erst möglich macht.
Was damals die Motorhaube war, ist heute der Code.

Der irrationale Motor der Technologie
Der Bandarbeiter bei Henry Ford, der das T-Modell zusammenschraubte, traf eine scheinbar unsinnige Entscheidung:
Er arbeitete drei bis vier Monate lang nur dafür, sich ein Auto leisten zu können – nur um fortan mit dem Auto statt mit der Straßenbahn zur Arbeit zu fahren.
Und der Telefonbenutzer, der jahrzehntelang zufrieden mit seinem Wählscheibentelefon war, gab einen Monatslohn aus, um ein Handy zu besitzen – nur um höhere Gebühren zu zahlen und zu absurden Preisen kleine Textnachrichten zu verschicken.
Beide handelten nicht rational. Sie handelten menschlich.
Sie wollten es – aus Bequemlichkeit, aus Neugier, aus Statusgründen.
Und nichts anderes wird es bei KI und Robotik sein.
Die Menschen wollen die Assistentin, die ihnen den Kaffee bringt.
Sie wollen die KI, die sie unterhält – auch wenn sie das noch gar nicht wissen.

„Brauche ich nicht.“
Denk an all die anderen Beispiele, bei denen die lautesten Stimmen sagten: „Brauche ich nicht.“
Den Computer zum Beispiel. Selbst Intel meinte einst, die Welt brauche höchstens fünf bis sieben davon.
Oder das Internet – erinnert sich noch jemand an die vielzitierte „Kaffeemaschine im Netz“?
Alles Dinge, die zunächst belächelt, dann abgelehnt wurden – und schließlich unverzichtbar waren.
Genau so wird es mit KI und Robotik sein.
Wir stehen heute an demselben Punkt – zwischen Spott und Staunen, zwischen Ablehnung und Abhängigkeit.
Vom Kutscher zum Mechaniker
Hätte man 1900 einen Kutscher gefragt, was er von Autos hält, hätte er gesagt: „Unsinn, zu laut, zu teuer, zu gefährlich.“
Und er hätte recht gehabt – damals.
Aber ohne das Auto gäbe es keine LKWs, keine Tankstellen, keine Straßenbauer.
Keine Automechaniker, keine Führerscheine, keine Staus – und keine Freiheit, spontan ans Meer zu fahren.
Jede technologische Revolution erschafft Millionen neue Realitäten, die vorher niemand kannte und niemand vermisste.

Der Humanoide als Katalysator
KI und Robotik sind heute dort, wo das Auto um 1910 stand: teuer, fehleranfällig, faszinierend.
Doch sie werden nicht verschwinden – sie werden sich einnisten.
In der Logistik, im Haushalt, in der Pflege, in der Landwirtschaft.
Sie werden tun, was der Mensch nicht will, nicht kann oder nicht mehr muss.
Und irgendwann wird niemand mehr fragen, warum man einen Roboter braucht.
So wie niemand mehr fragt, warum man ein Telefon hat.
Das irrationale „Warum“
Fortschritt entsteht nicht, weil Menschen klug rechnen.
Er entsteht, weil sie etwas wollen, das sie noch gar nicht brauchen.
Weil sie glauben, dass es besser wird – selbst wenn sie nicht wissen, was „besser“ bedeutet.
Das ist der Motor der Zivilisation: das irrationale „Warum nicht?“

Die nächste Stufe
KI und Robotik werden das Gleiche tun wie das Auto, das Telefon, das Internet:
Sie werden uns verändern. Nicht nur unsere Arbeit, sondern unser Denken.
Natürlich muss es nicht so kommen, aber es ist wahrscheinlich.
Epilog: Der Wille des Marktes
Jeder erinnert sich noch an die SMS. Ursprünglich war sie nie als Massenkommunikationsmittel gedacht, sondern lediglich als technisches Informationssystem für Mobilfunkkunden. Doch der Markt wollte etwas anderes – und setzte sich durch.
Genauso ist es mit KI und Robotik: Niemand kann heute wirklich vorhersagen, welche Formen, Anwendungen oder Gewohnheiten sich durchsetzen werden. Sicher ist nur eines – die Menschen werden sie annehmen. Denn wie bei jeder großen technologischen Wende entscheidet am Ende nicht die Vernunft, sondern der menschliche Wille, das Neue zu wollen.
Danke fürs Lesen

Wie auch schon den letzten Post, habe ich diesen mit einer KI diskutiert, bevor ich ihn in Form und Struktur gebracht habe. Dann hat eine KI diesen Text geschrieben, den ich anschließend in meinen Stil umgearbeitet habe, und eine andere KI hat ein paar Bildchen gemacht.