Inhaltlich stimme ich dir bezüglich "allen Hass fahren lassen" absolut zu. Der Mensch sollte sich endlich seiner Primitivität entledigen, anfangen, sich sachlich, konstruktiv und kooperativ an die Lösung seiner Probleme zu machen, sonst werden sich auch zukünftige Geschichtsbücher von den aktuellen nicht unterscheiden, wo so gut wie jede Seite von Krieg und Niedertracht kündet ...
Was meine vorangegangene Diskussion mit @balte betrifft, verlief sie aber doch wirklich sehr zivilisiert, wozu er einen Großteil beitrug - das empfand ich als sehr positiv und möchte es auch entsprechend würdigen. Würden Argumente stets auf diese respektvolle Weise ausgetauscht, wäre der Grundstein für einen besseren Umgang miteinander bereits gelegt. Das wäre erstens für alle Beteiligten sehr angenehm und zweitens die Grundlage dafür, auch dann konstruktiv nach Kompromissen suchen zu können, wenn sehr verschiedene Perspektiven aufeinandertreffen.
Ich meine damit weder, dass sich Meinungen stets einander anzugleichen hätten (das ist erstens unmöglich und wäre zweitens ziemlich fad), noch, dass man aus lauter Harmoniesucht jede Beleidigung mit einem weiterhin 'konstruktiven' Lächeln quittieren sollte, aber dort, wo es möglich ist und gegenseitiger Respekt herrscht, sollte auch der Dialog gesucht werden, statt nur mit aller Kraft seine eigene Sicht der Dinge durchboxen zu wollen. :)
Lieber Jaki, unseren einigermassen klugen Diskurs habe ich genauso empfunden, danke, dass Du es hier auch so formulierst.
Ich werde mich weiter bemühen, dieses Niveau unter uns zu halten, wenn wir denn wieder über etwas konträres reden sollten.
Und das kommt ja sicher wieder:).
Die Zweiteilung des werten Frosches z.B. in seiner Replik bezügl. der Bürger/Wohlfartsgedanken auf der einen und "der Wirtschaft" auf der anderen Seite (soweit ich es entnehmen kann) teile ich zum Beispiel naturgemäß gar nicht, eher die zwischen Stino-Bürger/Steuerzahler/Leistungsträger auf der einen und Leviathan Staat/Umverteilungsprofiteuren (sei es durch Orga des ganzen oder entsp. Leistungsbezug) auf der anderen Seite.
Soziale Grundsicherung lehne ich dabei sicher nicht ab, der Umfang bleibt die Frage, und für wen schon wegen der Gerechtigkeitsfrage der Finanzierung der Sozialsysteme, und die stete Frage nach der Eigenverantwortung und damit der Freiheit bleibt auch.
Naja, das ist ja auch alles nicht neu, und die Menschheit wird es stets weiter diskutieren, wir auch, aus meiner Sicht ist es bleibt es "Platon vers. Aristoteles", vereinfacht natürlich, alles andere (Kommis gegen Kapis etc.) ist Folge dieses Grundkonflikts. Und dazwischen stehen Jahrhunderte von Theorie, Erfahrungen,Propaganda dort wie hier, etc.
Letztlich zählt, wie wir es für unsere direkten Lieben am Besten in unserem Leben machen, ich kann Deine Sichtweise schon verstehen da.
Dialog bleibt die Basis, danke für den mit Dir.
BGvB.
@jaki01, zwischen uns passt kein Blatt Papier.
Zwischen Jaki, Dich und mich passen zwar in mancher Hinsicht in paar Blatt Papier, jedoch hoffe ich, das "gap" wertschätzend ausdrücken zu können, denn ich nehme Eure Gedanken auf, mal an, mal nicht. Ich denke, wir sind alle grundsätzlich Demokraten, das zählt. BGvB.
Keine Ahnung, was du für Bedenken mit mit meinen Gedanken hast, @balte, aber wir sind sicher in der Lage, selbst einen Stapel A4-Druckerpapier (80g/m²) zwischen uns zu balancieren.
Keine Bedenken, nur andere Sichtweise, lieber Prof. tümp., ich hab sie ja hier formuliert. Danke für den Austausch mit Dir. BGvB.
Immer gerne. Am liebsten träume ich ja mit Dir von Floreanas. Da ist die Welt in Ordnung.
Mein Reden seit Gründung meiner Inselrepublik, leider ist sie virtuell und nur dem Steemsinn verbunden! BGvB.
Solange man zusammen träumen kann, versteht man sich, lieber @balte. Da ist kein Grund für Leider.
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