Tagebuch des kleinen Wirt - Mein eigener Gin geht in den Verkauf!

in #deutsch2 years ago

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Es ist vollbracht!!! Mein erster eigener Gin erblickt das Licht der Welt und geht ab kommender Woche in den Verkauf.

Y - Gin............why not?

Nach intensivem Tüfteln und Probieren ist es nun soweit, die erste Charge ist in der Flasche und wartet nur mehr auf die Etikette um offiziell in den Verkauf zu starten.
Geschmacklich ist es ein sehr straighter Gin, mit zart mediterraner Kräuteraromatik und einem Hauch Zitrus geworden. Durch die Erzeugung in einer Vakuumdestillerie können wir den Siedepunkt auf 38 Grad Celsius halten, was uns immensen Vorsprung in der Qualität verschafft. Keine scharfen alkoholischen Anklänge, trotz 40 Volumsprozent Alkohol und eine herrlich runde Aromatik, da die Ingredienzen einfach schonend ins Endprodukt eingebunden werden.

Da wir mittlerweile nicht nur Gin, sondern auch jede Menge anderer Produkte im Portfolio haben, wird es Zeit für einen Onlineshop, der selbstverständlich auch Kryptos akzeptieren wird.

Solltet Ihr davor schon Lust auf meinen Gin verspüren, könnt Ihr Euch gerne direkt bei mir melden.
0,5 Liter werden um 29€ inkl Steuern in den Handel gehen, also deutlich im Premiumsegment angesiedelt, aber ohne Eigenlob, ich finde er ist einfach richtig geil geworden!

Vl fülle ich bei der nächsten Charge ein paar kleinere Kostproben für die Hive-Community ab und es wird ein Gewinnspiel geben.

Aber zuerst einmal schauen, wie das Baby seine ersten Schritte macht und sich entwickelt, dann schauen wir weiter;-)

Alles Liebe, Euer kleiner Wirt

Sort:  

Man muß das Rad nicht immer neu erfinden .. nur zielgerecht einsetzen können. Viele ausgezeichnete Vertriebsformen wurden schon von unseren Vorfahren genutzt, warum sie nicht im Internet anpassen. Vor allem bei höherpreisigen Produkten und geringer Produktion wird sich der potentielle Kundenkreis auch eher klein gestalten ..also warum ihn nicht gleich exklusiv aufbauen.
Als Napoleon in seinem ersten großen Einsatz bei Toulon seine Artillerie nicht mehr besetzen konnte, weil dort alle Soldaten gefallen sind, hat er sie kurzerhand als "Elite" benannt und konnte sich vor Anträgen nicht retten und was sein kleines Bändchen der Ehrenlegion bewirkt hat, wirkt heute noch. Also werde elitär ..

  1. Haben wir heute die "Nachhaltigkeits"-Peitsche. Also werde nachhaltig, aber exklusiv ! Laß dir zB von Fiona Swarovski eine nachhaltige sprich wiederbefüllbare Luxusflasche designen plus zwei Gläser dazu für eine Geschenkkassette .. mit einem besonderen Swarovski-Stöpsel dazu. Da die Auflage klein ist, würde der Preis recht gesalzen sein, aber Fiona kann die Idee ja weiter verwerten mit allen Arten von wiederbefüllbaren Flaschen und Sammelstöpseln und sich das für Nachhaltigkeit sponsern lassen ... womit wir dann die Nachhaltigkeit auch liefern müssen, also Punkt
  2. Es gibt bereits eine kleine Anzahl von verpackungsfreien Einzelhandelsgeschäften, vor allem in Wien -- wie dieses hier -- eine ehemalige Hofer-Managerin, die sich damit selbständig gemacht hat .. http://mass-greisslerei.at/ - dort bringt man seine eigenen Gefäße mit zum Auffüllen .. natürlich wirst du dort mit der Luxus-Erstausstattung nicht gut ankommen, aber mit einem Fäßchen zum Wiederbefüllen .. und wer mit seiner Swarovski-Luxusflasche zum Auffüllen in eines dieser Geschäfte geht, nimmt sicher dort auch etwas anderes mit und kommt wieder -- damit gewinnen beide .und solche Tankstellen werden sich bestimmt auch in anderen Branchen finden lassen .. .dazu muß man das Luxus-Starterset aber erst mal loswerden und das wäre
  3. erinnerst du dich, wie Tupperware oder Avon verkauft haben ? Exklusiv durch Privatvertrieb .. jeder Kunde vertraut einem Bekannten mehr als jeder noch so raffinierten Werbung .. deswegen faken die ganzen Reiseveranstalter ja ihre Bewertungen mehr und mehr mit Rechtschreibfehlern .. nur wird das für einen Luxusgin alleine nicht reichen .. du gründest am besten einen Verein für 14,20 Euro .. Verein für Österreichische Nachhaltigkeit in Produktion und Vertrieb blablabla und gibst deinen Party-Vertretern mehrere Produkte, eigene und solche von Vereinsmitgliedern .. nichts spricht gegen Direktvertrieb und nichts gegen Exklusivität .. organisieren kann man die Parties übers Internet, verkauft wird direkt bzw bestellt wenns nicht mitgeschleppt werden kann ..Wenn du zB jedes Jahre einen neuen Stöpsel draufgibst, bekommst du Sammelobjekte, die es dann als Geschenke bis in hohe Vorstandsetagen schaffen können ... denn wie du mit einer kleinen Produktion in die großen Märkte kommen willst und das zu dem Preis .. da steht dann in 10 % der Märkte eine einzige Flasche (ich hatte das Problem einmal mit einer Zeitschrift in Deutschland) und kaum ein Kunde wird alle Shops ablaufen, um so eine normale Flasche zu so einem Preis zu ergattern, der nimmt dann etwas anderes .. und deine Party-Vertreter werden auch nicht teurer sein als die Handelsspanne der Märkte. Ihr gebt dann ein schönes Label raus -- Österreichische Nachhaltigkeit etc...hohe Qualität und Exklusivität zum Wiederbefüllen blabla .. das rechtfertigt auch einen höheren Einstiegspreis .. und aus diesen Erfahrungen heraus kann man dann via Internet und Direktvertrieb immer größere Kreise erschließen mit eigenen Gutscheinen oder Währung (Cryptos für den Endverbraucher sind im Moment nicht vertrauenserweckend) .. ..aber das gehört mal nicht hierher, ist sowieso noch nicht ausgereift .. aber bald ;-)

Im Moment entwicklen ein paar Webanarchisten gerade ein neues dezentrales Soziales Netzwerk und ich kämpfe hart um einen eingebauten Shop vom Start weg .. der entwicklungsfähig ist .. also von einer Art "willhaben" zu einem Amazonschreck werden kann .. denn normalerweise sind die Kosten fürs Hosten oder die Prozente für angebotene Shops unerschwinglich .. die nächste Stufe des dezentalen Netzes wird dann eine Art dezentrale Cloud sein .. aber wie man sieht, ist die Blockchain noch schwerfällig und teuer ..ich denke da eher an User-Power a la ehemaligem SETI-project .. wer hier mitliest und programmieren kann .. bitte meldet euch .. wir können jede Unterstützung gebrauchen !! Wie ihr seht -- die Nachfrage besteht !!

Stimmt, die Kosten sind nicht gerade gering, aber vor allem die Gefahr einer Abmahnung ist hoch und kann teuer sein wenn irgendwas nicht richtig ist (Impressum, Datenschutz, bestimmte Angaben wie Liter Preis...)

Der Hoster hat nichts mit Impressum und Datenschutz zu tun .. im Gegenteil, wenn du keine Spionagecookies, Tracker oder Userdaten-Sammlungen einsetzt, brauchst du auch nicht davor zu warnen, im Gegenteil - auf unserer Seite werden keine Cookies verwendet, wir tracken und sammeln nicht - erledigt ! Im Grunde leben die meisten online-shops ja nicht vom Verkaufserlös, sondern vom Verkauf ihrer Userdaten in Form der "tools" von Google oder Amazon, die ihnen ein paar Statistiken liefern, aber dafür die Userdaten und deren Kauf- und Surfverhalten einbehalten .. und nutzen. So würden deine User dann Werbung von ähnlichen Firmen und Produkten eingeblendet erhalten, ohne daß sie wissen warum und ohne daß du etwas dagegen tun kannst. Was man aber in der Preisklasse sonst tun könnte - darüber habe ich etwas nachgedacht ..das kommt aber extra ..

Habe ja auch nicht vom Hoster gesprochen, sondern vom Shop/Verkaufsplattform. Da ist das alles nötig.

Und es ist eben so das der Verkäufer da eben Abmahnbar ist. Nicht Amazon, nicht ebay.... der Händler wird dann abgemahnt weil etwas fehlt, weil ein Link nicht anklickbsr ist...

Darum ging es mir. Auch wenn Amazon und ebay da ja schon bischen was gemacht haben ist das eigentlich noch zu wenig.

wir reden aneinander vorbei -- im derzeitigen System mußt du entweder auf eine vorhandene Verkaufsplattform gehen oder selbst eine hosten .. im ersten Fall viele Prozente und Datendiebstahl, im zweiten Fall hohe Hoster- und Traffickosten ..im dezentralen System .. fast keine Kosten -- du hostest selbst und benutzt deine eigene Software bzw eine open source-software mit vielen anderen ohne Plattform-Kosten -- das hat nichts mit nicht anklickbaren Links zu tun .. für die Funktionen deiner Seite bist du sowieso immer zuständig - nur daß dezentral niemand deine Daten klaut oder dir Plattformkosten verrechnet

Ich hatte es so verstanden das da Shop integriert sein soll, out of the Box oder wie man das sagt.

Aber gute frage wie das mit Datenschutz ist. Schließlich musst du ja eigentlich mit dem Hoster ja auch eine Vereinbarung schließen.
Im Shop sind doch Personen bezogene Daten und wenn die dezentral gespeichert sind, hmmm...

Oder versteh ich das ganze grade vollkommen falsch!?

ist ganz egal, ob integriert oder ein gemeinsamer Markt .. für deine Produkte bist du überall selbst verantwortlich, nur daß bei dezentralem Hosten kein Datenklau stattfindet und keine Plattformgebühren anfallen ! Ihr habt alle viel zu viel Angst, etwas könnte "illegal" sein -- die Greuelpropganda wirkt ..

Hmm, ich weiß gar nicht ob ich schon mal gin getrunken habe, wenn ist es verdammt lange her das ich mich nicht dran erinnere. Bei nem Gewinnspiel würde ich also mit machen ;)

Wünsche dir damit auf jedenfall viel Erfolg!!!

P.S. denk immer dran die Angabe des Literpreises im Shop etc. nicht zu vergessen!