Wer soll den die Waren produzieren, die Du im Alter konsumieren willst?
Das ist schon klar, dass es irgendwo her kommen muss. Es versteht sich von selbst, dass die Aussage nicht als gesamtwirtschaftliche zu verstehen ist, sondern individuell...
Für den Einzelnen sinnvoll, gesamtgesellschaftlich ist die Aktienrente Schwachsinn.
Du willst damit wirklich sagen, dass steuerlich verteilt Geld über einen Olaf Scholz die gleiche Produktivitätssteigerung bringt wie bereit gestelltes Geld, dass über Jahre hinweg etwas aufbaut? Und nun lass mal außen vor, dass dies natürlich in den falschen Händen natürlich auch ineffektiv sein kann... Ich halte das für eine gewagte These.
Was haben Aktien oder Umlageverfahren mit der Produktivitätsrate eines Landes zu tun.
99.9% der von Deutschen gekauften Aktien sind ja keine IPOs.
Man kauft AMZN, TSLA, AAPL, MSFT, usw.
Man schiebt also alte Aktien hin und her und in der Regel geht das Geld dafür sogar noch in die USA und finanziert deren Handelsbilanzdefizit (anders wäre es sowieso nicht aufrecht zu erhalten).
Wir schicken also unsere Waren in die Welt hinaus und dann auch noch das Geld hinterher,wundern uns aber dann, dass die Oma Flaschen sammeln muss.
Zusätzlich sind wir dann noch stolz auf den Exportweltmeistertitel.
Das einzige System, welches der Deutschen Wirtschaft helfen würde, wäre wenn man einen Teil seines Einkommens als Rentenbeitrag in IPOs von Aktien und in Anleihenemissionen investieren müsse und zwar nur von deutschen Unternehmen.
Aber dafür ist dieser Markt viel zu klein.
Sparen staatlich zu fördern, welches eine nennenswerte Arbeitslosigkeit hat und zuständig noch einen Exportüberschuss ist völlig kontraproduktiv.
Die Ausgaben des Einen sind das Einkommen des Anderen.
Dieser einfache ökonomische Grundsatz sollte am Anfang jeder politischen Entscheidung stehen.
👍👍👍
Ich würde das aber eher global betrachten, da die Vernetzung immer mehr zunimmt und gute Ideen im Sozialismus keine Chance haben.
Sparen also als Akt des zivilen Widerstands. Sei dabei bei der anarchistischen Aktion, spare! Nur so schädigst Du die Gesellschaft und den Staat noch mehr als durch die Impfverweigerung!
Ich bin dabei!
Zumindest einen Teil seines Essens selbst anzubauen und die Überschüsse mit seinen Nachbarn zu tauschen/zu teilen ist geradezu ein revolutionärer Akt.
Wenn man zusätzlich noch einen Großteil seines Geldes direkt in seiner Umgebung bei Geschäftsleuten ausgibt, die nicht zu irgendwelchen Konzernen gehören, dann bewirkt man mehr als 90% aller Aktivisten.
So ist es.
Nun eine Aktie ist aber eben mehr als nur ihr Kurs. Ich partizipiere ja durchaus eben auch an der Produktivitätssteigerung draußen in der Welt, die zwar stagniert, aber immer noch da ist. Und solange ich nicht vom deutschen Arbeitnehmer versorgt werden muss, hat man dadurch ja durchaus Gestaltungsspielraum. Nicht das ne Regierung am Horizont ist, die das zu nutzen wüßte.
Betrachte ich den Standardort alleine, würde ich sowieso Nachts nicht mehr schlafen können. Ich sehe es aber nicht so eindimensional, da mehrere Effekte greifen. Würde man ein 401k auch hier machen, würde vielleicht auch mehr Leute sich mit dem Thema befassen und plötzlich auch eben mehr IPOs stattfinden und insgesamt ein smarterer Umgang.
Den jungen Leuten zu sagen, dass sie nur die Produktivität steigern müssten und dann ein Rentensystem stabilier wird, halte ich für ein aussichtsloses Unterfangen. Genauso kann man weiter auf sein Geld fest anlegen und jeden Sonntag in die Kirche gehen auf das es sich etwas verändert. An einer kapitalgedeckten Versorgung führt IMHO momentan kein Weg herum.
Es ist ja nicht so, dass wir das Geld einfach in die Welt verschenken. Die Realität sieht doch unlängst schon so aus, dass die meisten lokalen Unternehmen, sowieso Menschen aus anderen Ländern gehören und auf diese Weise draußen verloren geht. Alleine daher würde es sich IMHO schon lohnen und sei es um nicht irgendwann zur Werkbank der Chinesen zu werden.
Das tust Du auch ohne Aktie.
Mehr Produktivität => mehr/bessere/günstigere Waren.
Noch einmal:
Aktien kann man nicht konsumieren.
Geld auch nicht.
Jeder zusätzlich Anreiz zum Sparen würde die Sparquote der Deutschen noch weiter in die Höhe treiben => mehr Arbeitslosigkeit, größeres Ungleichgewicht in Europa.
Würden 401k im großen Stile eingeführt würden die Leute noch mehr Geld nach Amerika schicken, was wiederum die Einheimische Wirtschaft schädigt.
Ein zu viel Sparen bekämpft man nicht mit noch mehr Sparen.
Natürlich bringt es nichts den jungen Leuten zu sagen, sie sollen produktiver sein.
Man muss die Bedingungen schaffen, damit sie es können.
Es fängt damit an, dass man ihnen mehr Geld lässt.
Also weg mit der schädlichen schwarzen Null und her mit einem ordentlichen Defizit.
Wenn der Staat kein Defizit macht müssen entweder die Bürger oder das Ausland ein Defizit machen. Anders geht es nicht.
Unabhängig von dem neuesten heißen Scheiß der gerade aktuell-hippen Geldtheorie:
Ja, das dürfte schon hinreichen, um die Karre aus dem Dreck zu holen. Das wird allerdings nicht passieren. Die Mehrheit träumt von einer Stelle im Öffentlichen Dienst, und von Letzterem werden wir auch regiert. Man muss sich nur mal die Physiognomien der SPD-Leute anschauen, die auf den Plakaten um Stimmen werben. Da strömt einem schon die Verwesung entgegen, dabei sind die meisten gar nicht alt.
Bei uns im Westen bestimmen die Rentner.
Deshalb sind auch die Coronamaßnahmen so wie sie sind.
Die Erwachsenen sind in der Tat durchgeknallt - braucht man sich über nichts mehr wundern.
Und sie freuen sich.