Ziele problemlos erreichen.

in #austria9 years ago

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Immer wieder lese ich von namhaften Trainern, dass sie kein Verfechter des Schmerzes sind. Wenn man ihnen folgt, dann kann man seine Ziele erreichen, auch ohne sich anzustrengen.

Muskelaufbau ohne schweißtreibenden Training, Sixpack ohne Sport oder Fasten, einfach nur die Ernährung umstellen. Seine Ängste überwinden ohne sich aus der Komfortzone zu bewegen.

Das einzige was wirklich benötigt, ist eine kleine Geldsumme die man auf das Konto des jeweiligen Trainers überweist und schon ist man dabei.

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Bauernfängerei, Verkaufstaktik, Wunschdenken und das Resultat unserer Zeit. Viele wollen sich heute einfach nicht mehr anstrengen. Und das ist auch völlig ok so.

Jedoch ist unverantwortlich, wenn geschulte Personen solchen Unsinn komunizieren, nur um ihren Umsatz zu erhöhen. Als Kampfsportler kann ich dir garantieren, dass der Schmerz ein Teil des Erfolges ist.

Lass mich eines klarstellen, wer den Schmerz liebt ist krank und die Krankheit wird als Masochismus bezeichnet.

Doch bedarf es eines gewissen Schmerzes, Um seine Träume zu verwirklichen. Dabei gibt es zwei Arten von Schmerz, zuerst den Konstruktiven und dann den Destruktiven.

Zweiter ist immer dann am Werk, wenn ich etwas zerstören will. Egal ob es sich um jemanden im Aussen oder um mich selber handelt..

Dieser Schmerz ist negativ und sollte absolut vermieden werden.

Den konstruktive Schmerz brauche ich für jede positive Veränderung, egal ob es sich um meinen Körper, meine Beziehungen oder meine Firma handelt.

Anhand des folgenden Diagrammes stelle ich dir den konstruktiven Schmerz vor.

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Auf der X-Achse läuft die Zeit und über die Y-Achse wird unser Befinden dargestellt.

Wenn wir jetzt aus Angst vor einem Referat uns in der Arbeit krankmelden, dann fühlen wir uns im ersten Moment sehr gut.

Jedoch werden unsere Gedanken nach einer gewissen Zeit eher ins Negative wandern. Wir werden beginnen uns zu kritisieren weil unsere Angst wieder einmal stärker war.

Oder anders ausgedrückt haben wir den Schmerz oder das unangenehme Gefühl zwar kurzfristig vermieden jedoch hat er uns am Abend wieder eingeholt. Und unsere Angst wird nach jedem gescheiterten Versuch größer werden.

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Im zweiten Beispiel hat jemand Angst davor fremde Frauen auf einer Party anzusprechen. Doch an diesem Abend nimmt er sich ein Herz und beginnt mit jeder Frau, die ihm gefällt, ein Gespräch.

Kurzfristig musste er sich seinen Ängsten stellen, das unangenehme Gefühl aushalten jedoch wurde mit vielen netten Gespräche gelohnt. Aber als er zu Hause ankam, fühlte er sich richtig großartig, da ihm seine Angst nicht mehr im Weg stand.

Was bedeutet am Ende bleibt der Schmerz immer derselbe.

Die Frage lautet nur, übernehme ich die Verantwortung dafür, mein volles Potenzial zu erreichen oder bevorzuge ich es in meiner Entwicklung stecken zu bleiben und unangenehmen Gefühlen überall auszuweichen, wo es nur geht.

Stell dir doch einmal die Frage:

In welchen Bereichen gehst du lieber den vermeintlich leichteren Weg?

Wie geht es dir dann dabei?

Wo möchtest du ab heute den anderen Weg gehen?

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Calling @originalworks :)
img credz: pixabay.com
Nice, you got a 4.0% @minnowbooster upgoat, thanks to @doityourway
Want a boost? Minnowbooster's got your back!

Ein sehr schöner Artikel und ein wichtiges Thema.
Ich denke, das man den destruktiven Schmerz nicht verteufeln sollte. Natürlich darf man ihn nicht in eine destruktive Handlung verwandeln aber oft ist er die Ausgangslage für Veränderung.

Wenn wir destruktiven Schmerz unterdrücken, kommen wir oft nie in die konstruktive Zone sondern stellen ab, lange bevor wir überhaupt mit irgend etwas begonnen haben. Zumindest ist das meine Erfahrung.

Dieses Forum gefällt mir wirklich sehr gut. Ich bin ganz deiner Meinung, dass auch der destruktive Schmerz seinen Sinn hat. Aber für die ganzen Schmerzkritiker, wollte ich auch über einen "bösen" Schmerz schreiben.
Und jetzt mit erhobenen Zeigefinger: liebe Kinder keine selbstzerstörerischen Handlungen.

schöne Idee mit deiner Grafik. Auch der Fisch, der dabei heraus gekommen ist:) passt gut zum Portal.

Hast du schon mal einen Post über Kampfsport gemacht? Vielleicht schreibst du darüber mal und was so deine Erfahrungen sind, z. B. auch bei Wettkämpfen oder den Vorbereitungen etc?

Jedenfalls ist der Schmerz Teil des Lebens und man kann ihm nicht entgehen. Ich sehe jeden Tag Menschen, die leiden, entweder körperlich oder mental. Ist nicht immer leicht, dies bei anderen zu bemerken und nicht auch noch fremden Schmerz auf sich zu nehmen.

Alles Gute für dich!

ja, der Fisch ist ein Metapher, die man im Alltag verwenden kann. Esse ich jetzt das 2. Stück Kuchen und fühl mich kurzfristig gut oder lass ich es bleiben und fühle mich kurzfristig schlecht aber langfristig gut.

Und dann werde ich mir mal einen Post über Kampfsport überlegen... Da fällt mir die Geschichte ein, die mir mein Vater immer gesagt hat.
"Buben, bei einer Streiterei nie viel reden, wer redet verliert."
Offensichtlich war das Kämpfen bisher kein Thema zum Schreiben;-)
Danke für deine Anregung.
al chris

Sehr inspirierend :)

Dankeschön. Ja der Fisch oder der Marshmallowtest sollten heute in jeder Volksschule unterrichtet werden.

Thank's for your post..
@followed and upvoted

Thank you very much. Do you speak German or do you use a translator? Nice greetings from vienna.

Den Spruch "no pain, no gain" kennst Du doch sicherlich auch ? ;-) Speziell im Leistungs-Sport geht es ohne Schmerz, bzw. an seine persönlichen Schmerzgrenzen gehen, garnichts. Ohne diesen, werden bestimmte Levels niemals erreicht. Aber muss ja auch nicht, kommt halt immer auf die individuelle Einstellung an...