Ja richtig,
Kreuzreaktionen mit anderen Coronaviren sind nicht ausgeschlossen.
Hinzukommt natürlich, dass der Nachweis eines Virus noch lange keine Krankheit anzeigt.
Bei Corona haben wir den kuriosen Fall, dass oft die Krankheit erst nachgewiesen wird, die Betroffenen aber selbst nichts merken. Das heißt die Prädiagnostik deutet oft nicht auf eine Erkrankung hin, diese wird erst durch den Test "impliziert". Das ist wie als könnte ich problemlos laufen, springen und schwimmen, nach einer Röntgenuntersuchung attestiert man mir aber ein gebrochenes Bein.
Ist die Diagnose dann relevant für mich???
Ausserdem problematisch sind die geringen Fallzahlen in der Bevölkerung. Zwar ist in Deutschland statistisch gesehen einer von 325 Bürgern infiziert, aber "nur" einer in 9000 auch daran gestorben. D.h. die Wahrscheinlichkeit an Corona zu sterben ist vergleichbar mit der Wahrscheinlichkeit eines Todes durch Blitzschlag (1:12000). Hinzukommen die Zahlen vom CDC wonach nur 6% der vermeintlichen Coronatoten in den USA auch direkt an Corona verstorben sind. Nehmen wir dies in unsere Rechnung auf habe ich eine 1:150000 Wahrscheinlichkeit direkt am Virus zu sterben. Der Tod durch Blitzschlag ist somit 12,5x höher als ein direkter Tod durch Corona.
Ich denke wir haben ein enormes Problem mit dieser "Pandemie", denn auf der einen Seite kann der Test eine hohe Fehleranfälligkeit haben. Dies ist auch klar, wenn die Häufigkeit einer Krankheit geringer ist als der Fehler der Messung.
Auf der anderen Seite ist dies aber nicht klar abschätzbar, weil viele Coronafälle symptomlos sind. Ich habe in meinem zweiten Post zum Thema gezeigt, dass es Länder mit niedrigem BMI etc. gibt wo oft nur wenige Fälle registriert wurden. Wahrscheinlich gab es da aber genauso viele Infektionen wie sonstwo, nur dass dies sich aufgrund weiterer Faktoren nicht ausprägen konnten.
Demnach gehe ich sogar davon aus, dass 1) der Test schon "richtig" ist und 2) sogar viel viel mehr Leute damit bereits infiziert sind oder infiziert waren. Die frühstückt man jetzt einfach mit ab und attestiert, wie in meinem obigen Bsp., ein "gebrochenes Bein", was aber de facto irrelevant ist.
Ich möchte keine Krankheiten relativieren oder dazu animieren leichtfertig damit umzugehen. Tatsächlich haben Menschen oder gar Bevölkerungen (wie die USA) mit einer problematischen Gesundheitssituation (z.B. in Folge von Übergewicht oder einem geringem Fitnesslevel oder eben schweren Vorerkrankungen) mitunter ein heftiges Thema mit Corona. Dies kann dann zu dramatischen Verläufen mit schweren Folgeschäden und eben auch Tod führen. Dies ist unbestritten. Für einen durchschnittlich gesunden Menschen stellt es aber, meines Erachtens nach, nur ein geringes Risiko dar.
Hoffen wir, dass irgendwann wieder sowas wie Normalität (ich meine nicht diese "Neue Normalität" von der alle sprechen) eintritt.
Besten Gruß
Chapper