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RE: Wehrpflicht wieder einführen - Nein Danke !

in #deutsch6 years ago

Mit brauchbaren Lücken, liegt das Gewaltmonopol beim Staat, sicherlich sogar. Selbstverteidigung in Notwehr ist dennoch legitim. Auch wenn ich weis, das man gerade mit entsprechender Ausbildung vor einem Richter mehr Probleme hat, als das A.....ch welches einem das eingebrockt hat.

Da es aber Menschen gibt, die sie entsprechend zu bedienen bereit sind sollte man dafür sorgen, dass diese Menschen keine Waffen in die Hand bekommen.

Genau das ist die Denke, welche ich für nicht ausgedacht halte. Willst Du Feuer verbieten, weil es die Macht hat, zu zerstören in den falschen Händen? Oder Wärme zu schenken, in den Richtigen? Wohl nicht.

Ein Verbot, ist generell etwas, das dem Menschen schlecht in den Kragen passt und oft mehr Probleme verursacht, als nötig.
Waffen zu verbieten, ist für mich die Enteignung meiner urtümlichsten Instinkte, Werkzeuge zu gebrauchen. Jedes Küchenmesser der Welt, wird öfter für Mord benutzt, als eine Waffe, zumindest in den sogenannten "zivilisierten" und damit meist auch Waffenlosen Ländern der Welt.

Man würde wohl nur schwer auf die Idee kommen, Küchenmesser deswegen zu verbieten. Ich appelliere eher auf den Verstand und die Bildung, schlicht Prävention der Menschen. Auch wenn es immer "Querschläger" geben wird, zu allen Zeiten, kann der Mensch verstehen lernen, was der Unterschied ist.

Wie gesagt, Waffen sind für mich nicht das Problem. Es ist nur ein "Ding". Für mich kann alles eine Waffe sein, wie manch einer sein Auto fährt zum Beispiel.

Liebe Grüße in die Ferne
Sascha

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Mordrate Deutschland 0,87 je 100.000 Einwohner
Mordrate USA 5,0 je 100.000 Einwohner

Muss ich noch mehr sagen ?

Ich weis das die Daten in den USA höher sind. Aber ich denke, es spielen viele Faktoren eine Rolle, nicht alleine das Vorhandensein von Schusswaffen. Wenn jemand morden möchte, dann sind Schusswaffen freilich hilfreicher, als ein Küchenmesser, aber ich denke nicht, das nur weil man eine Waffe hat, gerade dann zum Mörder wird.

In den USA hat man ganz andere Dimensionen von sozialen Problemen, als bei uns. Slums, gibt es bei uns auch, aber sicher nicht so "heftig" wie hierzulande Gott sei Dank. Auch denke ich ist unsere "Mentalität" etwas anders, als die des Überseemannes. Wir sind dann doch deutlich mehr, die Denkende Gesellschaft und sehen lieber Tatort im Fernsehen, als zu Hause. :-)

Du verstehst sicher, das es so einfach nicht ist. Egal wie man es dreht und wendet. Mal abgsehen davon, das jeder Mord keine schöne Sache ist, finde ich gar die Zahlen gar nicht so "Schlimm".

Da guggt man sich mal Brasilien an oder andere ähnlich verarmte Länder, da dürfte es deutlich mehr "abgehen" und dort spiel das Waffengesetzt, eher eine untergeordnete Rolle.

Ich bin der Meinung, das ein Krimineller, wenn er möchte, an Alles kommt, was er möchte. Auch eine Waffe, der illegale Waffenbesitz dürfte damit weit höher ausfallen, als uns zu hören lieb wäre. Hat man ja an dem Abgabeangebot gesehen vom Deutschen Staat vor ein paar Jahren, da habe ich nicht schlecht gestaunt, was so alles im Keller und am Dachboden gefunden wurde, mit dem Versprechen der Straffreiheit. :-)

Außerdem.
Was ist mit der Schweiz???

Die Schweizer Armeeangehörigen, haben alle ihre Waffe zu Hause. Da ist so ziemlich jeder fähige Mann im Wehrdienst gewesen. Warum ist bei dennen die Rate sicher nicht auch so hoch wie in Amerika???

Was das angeht, ist die Schweiz in diesem Falle nämlich ein gutes Beispiel, das Vernunft vorgeht.

Zugegeben, sie haben den Jungs die Monition genommen auch vor ein paar Jahren, weil sehr viele damit Selbstmord begangen haben.

So einfach kann man das Thema so oder so nicht beenden, glaube ich. Eine unterschiedliche Meinung, soll aber nicht schaden. Findest Du nicht auch?

Klar unterschiedliche Meinungen kann man haben.

Allerdings ist die Wehrpflicht sicher ein gewaltiger Eingriff in die Grundrechte und das völlig grundlos, denn es gibt genügend Arbeitslose - ein Vielfaches an Arbeitslosen gegenüber Bundeswehr-Angehörigen.

Außerdem ist (und war) es mit der Wehrgerechtigkeit sowieso nicht weit her. Die Wehrpflicht wurde ja gerade deshalb ausgesetzt, weil es der Bundeswehr nicht mehr möglich war alle männlichen Rekruten einzuziehen - normalerweise müsste man für einen Zwangsdienst aber nicht nur die Männer sondern alle einziehen, denn das Argument, dass Frauen ja Kinder gebähren tritt m.E. immer mehr in den Hintergrund, weil immer mehr Frauen eben keine Kinder bekommen und außerdem die Väter in zunehmendem Maß sich an der Erziehung beteiligen.

Dann noch (wie damals) junge Männer mit NPD-Parteibuch nicht einzuziehen schlägt dem Faß endgültig den Boden aus. Wenn man dann sogar noch gegenüber NPD-Mitgliedern benachteiligt wird - was ist das für eine Gerechtigkeit ?

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