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Ich weis das die Daten in den USA höher sind. Aber ich denke, es spielen viele Faktoren eine Rolle, nicht alleine das Vorhandensein von Schusswaffen. Wenn jemand morden möchte, dann sind Schusswaffen freilich hilfreicher, als ein Küchenmesser, aber ich denke nicht, das nur weil man eine Waffe hat, gerade dann zum Mörder wird.

In den USA hat man ganz andere Dimensionen von sozialen Problemen, als bei uns. Slums, gibt es bei uns auch, aber sicher nicht so "heftig" wie hierzulande Gott sei Dank. Auch denke ich ist unsere "Mentalität" etwas anders, als die des Überseemannes. Wir sind dann doch deutlich mehr, die Denkende Gesellschaft und sehen lieber Tatort im Fernsehen, als zu Hause. :-)

Du verstehst sicher, das es so einfach nicht ist. Egal wie man es dreht und wendet. Mal abgsehen davon, das jeder Mord keine schöne Sache ist, finde ich gar die Zahlen gar nicht so "Schlimm".

Da guggt man sich mal Brasilien an oder andere ähnlich verarmte Länder, da dürfte es deutlich mehr "abgehen" und dort spiel das Waffengesetzt, eher eine untergeordnete Rolle.

Ich bin der Meinung, das ein Krimineller, wenn er möchte, an Alles kommt, was er möchte. Auch eine Waffe, der illegale Waffenbesitz dürfte damit weit höher ausfallen, als uns zu hören lieb wäre. Hat man ja an dem Abgabeangebot gesehen vom Deutschen Staat vor ein paar Jahren, da habe ich nicht schlecht gestaunt, was so alles im Keller und am Dachboden gefunden wurde, mit dem Versprechen der Straffreiheit. :-)

Außerdem.
Was ist mit der Schweiz???

Die Schweizer Armeeangehörigen, haben alle ihre Waffe zu Hause. Da ist so ziemlich jeder fähige Mann im Wehrdienst gewesen. Warum ist bei dennen die Rate sicher nicht auch so hoch wie in Amerika???

Was das angeht, ist die Schweiz in diesem Falle nämlich ein gutes Beispiel, das Vernunft vorgeht.

Zugegeben, sie haben den Jungs die Monition genommen auch vor ein paar Jahren, weil sehr viele damit Selbstmord begangen haben.

So einfach kann man das Thema so oder so nicht beenden, glaube ich. Eine unterschiedliche Meinung, soll aber nicht schaden. Findest Du nicht auch?

Klar unterschiedliche Meinungen kann man haben.

Allerdings ist die Wehrpflicht sicher ein gewaltiger Eingriff in die Grundrechte und das völlig grundlos, denn es gibt genügend Arbeitslose - ein Vielfaches an Arbeitslosen gegenüber Bundeswehr-Angehörigen.

Außerdem ist (und war) es mit der Wehrgerechtigkeit sowieso nicht weit her. Die Wehrpflicht wurde ja gerade deshalb ausgesetzt, weil es der Bundeswehr nicht mehr möglich war alle männlichen Rekruten einzuziehen - normalerweise müsste man für einen Zwangsdienst aber nicht nur die Männer sondern alle einziehen, denn das Argument, dass Frauen ja Kinder gebähren tritt m.E. immer mehr in den Hintergrund, weil immer mehr Frauen eben keine Kinder bekommen und außerdem die Väter in zunehmendem Maß sich an der Erziehung beteiligen.

Dann noch (wie damals) junge Männer mit NPD-Parteibuch nicht einzuziehen schlägt dem Faß endgültig den Boden aus. Wenn man dann sogar noch gegenüber NPD-Mitgliedern benachteiligt wird - was ist das für eine Gerechtigkeit ?

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