Meine Gedanken zu künstlicher Intelligenz

in Deutsch D-A-CH10 months ago (edited)

Inhaltsverzeichnis (auch als kleiner Test, ob Springen innerhalb eines HTML-Dokuments in PeakD funktioniert)


  1. Einleitung
  2. Ist KI tatsächlich intelligent bzw. wird sie es zukünftig sein?
  3. KI und (Online-)Gaming
  4. Auswirkungen auf die Arbeitswelt und den Bildungssektor
  5. KI und Politik
  6. Auswirkungen auf Wissenschaft und Lehre


1. Einleitung


Zu den faszinierendsten Entwicklungen der jüngsten Zeit zählt zweifellos der nach anfänglichem temporären Ruckeln nun offenbar endgültig ins Rollen gekommene Siegeszug der künstlichen Intelligenz, von welchem wohl nur wenige Bereiche menschlichen Lebens unberührt bleiben werden.

Im Folgenden betrachte ich selektiv (das Thema ist viel zu groß, um es umfassend abzudecken) einige dieser Sektoren und beleuchte mögliche Konsequenzen der verstärkten Nutzung von KI.

Zunächst jedoch möchte ich mich kurz der Streitfrage widmen, ob aus der Weiterentwicklung von KI tatsächlich Intelligenz und Bewusstsein hervorgehen könn(t)en.


2. Ist KI tatsächlich intelligent bzw. wird sie es zukünftig sein?


Prinzipiell sehe ich überhaupt keinen Grund dafür, weshalb KI nicht früher oder später 'intelligent' werden können sollte.

Dass das das Vorstellungsvermögen so vieler Menschen übersteigt, liegt meiner Meinung nach an unserer egozentrischen Wahrnehmung der Welt, welche dazu führte, uns mehr als einmal ganz gewaltig zu irren. So glaubten 'wir' unter anderem, die Erde sei das Zentrum des Universums, die Sonne drehe sich um die Erde, und der Mensch sei nicht infolge von Evolution als ein Lebewesen unter vielen entstanden, sondern - als Krone der Schöpfung - von Gott höchstpersönlich erschaffen worden (der überdies nichts Wichtigeres zu tun habe, als uns immerwährend zu beobachten und bewerten).

Ein Problem bei der Evaluierung künstlicher Intelligenz sehe ich darin, dass selbst wenn ein Computer durch Rechnen beim Lösen mathematischer oder sprachlicher Aufgaben zu genau denselben Ergebnissen wie ein Mensch käme, eine Mehrheit ihm dennoch keine Intelligenz zugestehen würde, da 'echte Intelligenz' per Definition einzig von Gehirnen der Spezies Homo sapiens generiert werden könne und alles andere bestenfalls als Simulation des ausschließlich unseren Köpfen innewohnenden Originals zu betrachten sei. :-)

Das war jetzt zwar sarkastisch formuliert, trifft aber m. E. den Kern der Sache: Es kann nicht sein, was nicht sein darf (da sonst unser Ego - mal wieder - leiden müsste).
Wenn ich z. B. im ZEIT-Artikel "Wie nah sind wir an der Superintelligenz?" die Frage lese "Warum zeigt es eine so allgemeine und flexible Intelligenz, obwohl es im Grunde nur eine Kombination aus einfachen algorithmischen Komponenten ist?", dann möchte ich postwendend zurückfragen: "Und warum zeigt auch das menschliche Gehirn (zumindest Ansätze von) Intelligenz, obwohl es lediglich eine komplexe Verschaltung von - für sich genommen - strohdummen über 80 Milliarden Neuronen ist, in denen ein Ionenstrom fließt?"
Wir wundern uns also bei einem Computer über ein Phänomen, das wir bei uns selbst als etwas völlig Normales ansehen (obwohl es von außen betrachtet ein nicht weniger erstaunliches und bisher ungelöstes(!) Rätsel darstellt).

Ebenso egozentrische Aliens wie wir würden uns möglicherweise erklären, mittels einer solch primitiven, auf pure Masse setzenden Gehirn-Strategie würde Intelligenz lediglich simuliert, niemals jedoch wirklich erzeugt - genau wie wir selbst das über KI zu sagen pflegen. :)

Auch wenn das sicherlich noch in keinster Weise ein 'Beweis' für durch KI generiertes 'echtes' Bewusstsein ist, sind die Antworten, der von dem von Google deswegen gefeuerten Tester für ein bewusstes Individuum gehaltenen KI, Lamda, jedenfalls teilweise schon jetzt beeindruckend und teilweise einfach köstlich.


3. KI und (Online-)Gaming


Der Spielesektor ist mit die erste Branche, in welcher Computer samt der entsprechenden Software den Sieg über uns Menschen erringen konnten.

Ich erinnere mich noch gut an das Erscheinen der ersten Schachcomputer (mein erstes Gerät war übrigens der "Fidelity Sensory Chess Challenger 9").
Zunächst wurden diese Schachautomaten, die zwar kräftig zubeißen konnten, wenn man ihnen den Finger hinhielt, vor allem in strategischer Hinsicht jedoch noch ziemlich schwach spielten, von der Elite der Schachgroßmeister lediglich mitleidig belächelt.

Spätestens mit der Entwicklung von Schachsoftware für die immer schneller rechnenden Personalcomputer erhielten selbst die besten menschlichen Spieler ernstzunehmende Konkurrenz. Diese Entwicklung gipfelte in einem knappen (und damals m. E. noch sehr glücklichen) Sieg des Spezialrechners "Deep Blue" von IBM gegen den, in diesem Match vermutlich aufgrund des hohen psychischen Drucks schwächer als sonst spielenden Weltmeister Kasparov, der nicht lange zuvor noch verkündet hatte, Computern würden niemals dazu in der Lage sein, die besten menschlichen Schachspieler zu schlagen, da ihnen die dazu nötige Intuition fehle.

Mittlerweile stecken selbst frei erhältliche, auf konventionellem "Alpha-Beta-Suchalgorithmus" basierende Schachprogramme, wie z. B. Stockfish, jeden menschlichen Spieler, inklusive den Weltmeister, locker in die Tasche.

Auf ein bisher völlig unbekanntes Niveau wurde maschinelles Schach jedoch erst durch den Siegeszug der künstlichen Intelligenz gehoben.
So konnte das auf neuronalen Netzen basierende Schachprogramm AlphaZero nicht nur Stockfish in einem Match klar schlagen und dabei ein auch für das menschliche Auge unfassbar ästhetisch und kreativ anmutendes Schach zelebrieren (man staune z. B. über die "unsterbliche Zugzwangpartie" AlphaZeros), sondern überdies, einzig durch Training mittels Spielen gegen sich selbst (bei Kenntnis der Spielregeln) auch in den Brettspielen Go (der frühere Go-Champion Lee Se-dol verkündete nach der Niederlage gegen die künstliche Intelligenz seinen Rücktritt) und Shōgi eine für Menschen unerreichbare Spielstärke erlangen.

Auch in anderen anspruchsvollen Spielen, wie z. B. Poker, ist der Siegeszug der künstlichen Intelligenz nicht aufzuhalten.

Darüber, wie auch Splinterlands mittlerweile vollständig von Bots (inklusive der Nutzung von KI) dominiert wird, schrieb ich bereits vor längerer Zeit, ein Trend, der sich seit dem Verfassen des damaligen Artikels noch deutlich verstärkt hat.

Einerseits ist das Level, auf dem KI heutzutage diverse Strategiespiele spielt, schlicht beeindruckend und absolut faszinierend, andererseits wird es immer schwieriger, sicherzustellen, dass Menschen es in Online-Wettkämpfen tatsächlich mit anderen 'Bio-Brains' und nicht mit ihnen in jeder Hinsicht überlegener KI zu tun haben.
Selbst wenn beispielsweise ein Schachprogramm nur ein oder zweimal pro Partie in Schlüsselmomenten um Hilfe gebeten wird, kann das spielentscheidend sein. In Spielen, wie z. B. Splinterlands, die aus weniger einzelnen Spielaktionen als Schach bestehen, ist es sogar noch viel schwieriger, eine mögliche Unterstützung durch maschinelle Assistenz nachzuweisen.


4. Auswirkungen auf die Arbeitswelt und den Bildungssektor


Bereits Automatisierung und Digitalisierung führ(t)en dazu, dass immer mehr Tätigkeiten nicht mehr von Menschen verrichtet werden müssen, wobei sich das Spektrum von Maschinen durchführbarer Arbeiten durch den Einsatz künstlicher Intelligenz nochmals exorbitant erweitert.

Dieser Substitutionsprozess menschlicher Arbeit durch Roboter und Computer wird in Medien und Politik meist kritisch als Bedrohung dargestellt - der Gefahr, dass immer mehr Menschen ihre Arbeitsplätze verlören, müsse vorgebeugt werden.
Problematisch sind m. E. auch unreflektierte, von den Medien lancierte Meldungen wie z. B. "Deutsche wollen durchschnittlich länger arbeiten". Korrekt wäre sicherlich stattdessen "Deutsche wollen mehr Geld verdienen und müss(t)en zu diesem Zweck länger arbeiten."

Ich persönlich sehe weniger arbeiten zu müssen dagegen als große Chance. Menschen werden mehr Zeit haben, sich zu erholen, ihre Zeit mit Freunden und Familie zu verbringen, sich mit interessanten, selbst gewählten Aufgaben zu beschäftigen, Neues zu lernen und sich um Bildung und Erziehung ihrer Kinder zu kümmern.

So plädierte ich stets dafür, Homeschooling zumindest solange zu erlauben, wie die entsprechenden Lernfortschrittsnachweise erbracht werden, so dass in solchen Fällen der morgendliche, ins marode staatliche Schulsystem führende Weg entfallen könnte.
Da jedoch oft beide Eltern so viel arbeiten müssen, dass sie weder genug Zeit haben, sich um ihre Kinder zu kümmern, noch dazu, sich selbst weiterzubilden, um den ihrem Nachwuchs zu vermittelnden Stoff selbst zu beherrschen, funktionierte das derzeit wohl in nur wenigen Familien.
Künstliche Intelligenz verschaffte (durch die Übernahme ihrer Arbeit) Eltern nicht nur mehr Zeit, sich ihren Kindern zu widmen, sondern könnte darüber hinaus eine essentielle Rolle bei der Wissensvermittlung übernehmen.

Es sollte m. E. auch völlig normal werden, immer wieder phasenweise überhaupt nicht zu arbeiten, um sich beispielsweise weiterbilden zu können oder einfach mal eine angenehme Auszeit zu nehmen, um anderen ein Stück des immer kleiner werdenden 'Arbeitskuchens' zu überlassen.

Problematisch ist zweifellos der noch immer herrschende Arbeitsethos. (Menschliche) Arbeit wird nicht als Mittel zum Erreichen eines Ziels betrachtet, sondern als moralische Pflicht - zahlreiche Menschen beziehen ihr Selbstwertgefühl aus ihrer Erwerbsarbeit, weil ihnen eingeredet wird, sie seien sonst nutzlos für die Gesellschaft.
Aber nein, wir brauchen kein schlechtes Gewissen zu haben, wenn Maschinen uns das Leben erleichtern, genau dazu sind sie da! Meiner Meinung nach sollte Arbeit rationaler betrachtet werden, nicht als positiver Wert an sich, sondern als etwas Neutrales, das durchaus nötig und wichtig sein kann, sofern es einem sinnvollen Zweck dient, aber (gemäß dem Ökonomieprinzip der Evolution, wonach diejenigen Organismen reüssieren, welche ihre Ziele ohne Verschwendung von Energie und anderen Ressourcen erreichen) unterlassen werden sollte, falls nicht zu arbeiten zu keinem schlechteren Ergebnis führt als zu arbeiten und überdies Energie spart sowie die Umwelt schont.
(Abgesehen davon ist es aus biophysikalischer Sicht überhaupt nicht möglich, nicht zu arbeiten: Selbst wenn wir ruhen, pumpt unser Herz, 'verbrennt' unser Gehirn Glukose, und in unseren Zellen laufen immerwährend eine Vielzahl biochemischer Prozesse ab.)

Aber ... führt nicht zu arbeiten denn zu keinem schlechteren Resultat als zu arbeiten?
Nun, oft führt es sogar zu einem besseren Ergebnis!
Eines meiner Lieblingsbeispiele dafür sind mit Laubsaugern und -bläsern durch die Gegend laufende Arbeitslose, die mit ihren Höllenmaschinen sinnlos Laub von einem Haufen auf einen anderen und wieder zurück verfrachten. Sie sind zwecks Vermeidung der Streichung ihrer staatlichen Unterstützung dazu gezwungen, aber ihre lärmenden Geräte schädigen die Ohren, erzeugen Stress, vernichten Bodenorganismen und emittieren mit aufgewirbelten Bakterien und allergieauslösenden Substanzen angereicherte Abgase.
Also verschafft ihnen entweder eine sinnvolle Tätigkeit oder lasst sie in Ruhe!

Wichtig ist, sich zu vergegenwärtigen, dass überall dort, wo Roboter, Computer und KI menschliche Arbeitskräfte ersetzen, der Output insgesamt nicht geringer, sondern meist sogar erhöht wird. Der Einsatz künstlicher Intelligenz führt also nicht dazu, dass weniger gebaut, produziert, entwickelt und erfunden wird, sondern zum Gegenteil.

Ein zu lösendes Problem wird es jedoch sein, die weniger arbeitenden Menschen am durch Maschinen erwirtschafteten Reichtum teilhaben zu lassen.
Ich kann an dieser Stelle nur Anregungen geben:

  • Viele derjenigen, die nicht mehr zwingend arbeiten müssten, würden sich vermutlich dennoch um interessante Jobs bemühen, da der Mensch von Natur aus neugierig ist und sich immer wieder neue Ziele setzt.
    (Auch ich mache mir beispielsweise die Mühe, vorliegenden Artikel zu verfassen, obgleich ich keineswegs dazu gezwungen bin.)

  • Neben Verdienstmöglichkeiten durch konventionelle Arbeit könnte es beispielsweise als für die Gesellschaft nützlich (und somit entlohnenswert) anerkannt werden, sich weiterzubilden, um dazu in der Lage zu sein, seinen Kindern (den Garanten für die Zukunft) mehr Wissen zu vermitteln.

  • Da Menschen mehr Zeit zum Lernen und für ihre Weiterbildung hätten, stünden ihnen eine höhere Qualifikation erfordernde Berufe offen als bisher.
    Ihre Kinder würden aufgrund der intensiveren Betreuung durch ihre Eltern deutlich besser auf ihr zukünftiges Leben vorbereitet sein als das heute der Fall ist.

  • Außerdem könnten statt menschlicher Arbeitskräfte zusätzlich Maschinen besteuert werden, um möglicherweise aus diesen Einnahmen eine Art 'bedingungsloses Mindestgrundeinkommen' für jeden zu generieren.


5. KI und Politik


Zunächst einmal sehe ich - unabhängig vom Einfluss künstlicher Intelligenz - das derzeit implementierte, die Besetzung von Spitzenpositionen durch meist relativ alte Politiker, die sich vorher mühsam, geduldig (ohne zu idealistisch und unangepasst sein zu dürfen) empordienen mussten, begünstigende Parteiensystem als nicht zukunftsfähig an.

Ich bin nicht der Meinung, alte Menschen seien generell schlechtere Politiker als junge - nötig wäre jedoch eine gesündere Mischung aus jungen und alten Entscheidungsträgern, um unterschiedliche Kompetenzen in den verschiedenen Lebensbereichen abrufen zu können und Innovationen sowie Offenheit gegenüber neuen Technologien (z. B. Blockchaintechnologie, künstliche Intelligenz) zu fördern.

Prinzipiell sehe ich zudem das Dilemma, derzeit nur zwischen mich nicht überzeugenden Regierungsformen wählen zu können:


5.1 Demokratie oder Diktatur?


In (real existierenden) Demokratien treffen zunächst zu viele uninformierte Menschen mit zu wenig Ahnung von den teils hochkomplexen Problemstellungen unserer Zeit die Wahl zwischen Parteien, deren Führungspolitiker überdies ebenfalls keine ausgewiesenen Experten in ihren jeweiligen Zuständigkeitsbereichen sein müssen, was man schon allein daran sieht, wie schnell sich das Postenkarussell dreht (vom Umwelt- mal soeben zum Wirtschafts- oder Verteidigungsminister), so als handele es sich bei diesen Leuten um Universalgenies ohne irgendwelche thematischen Schwerpunkte, Prioritäten oder gar Visionen.
Immerhin dürfte die Effizienz einer Demokratie bei steigendem durchschnittlichen Bildungsgrad der Bevölkerung wachsen (bei zunehmender Bildungsferne jedoch entsprechend sinken).

Was Diktaturen oder Oligarchien betrifft, stellen sie allein schon aufgrund fehlender Freiheitsrechte der Bevölkerung und jederzeit möglicher willkürlicher Machtausübung der Herrschenden für mich keine akzeptable Alternative dar.
Dennoch muss man einem Land wie China zugestehen, dass nirgendwo sonst mehr aus armen Verhältnissen stammende Menschen schneller zu einem gewissen Wohlstand gelangt sind, während sich das Land in vielen Schlüsselbereichen anschickt, Technologieführer zu werden. Auch im Umweltschutz werden mittlerweile deutliche Fortschritte erzielt.
Die Gewissheit, ihre Macht nicht (durch eine mögliche Abwahl) aufs Spiel setzen zu müssen, ermöglicht der chinesischen Regierung (aber auch staatlich unterstützten Unternehmen) eine strategische, langfristige Planung, die man hierzulande nur selten sieht (ein typisches Beispiel ist für mich das deutsche Hin und Her bezüglich des Ausstiegs aus der Atomenergienutzung). Selbst wenn nicht jede chinesische Entscheidung stets zwingend die richtige sein muss, denke ich hier als Schachspieler an den Satz Garry Kasparovs: "Selbst ein schlechter Plan ist besser als gar kein Plan."

Sind die politischen Entscheidungen einiger, zwar machtbesessener, aber doch intelligenter Parteikader durchschnittlich betrachtet möglicherweise klüger als die von mittels Schwarmintelligenz (oder 'Schwarmdummheit'?) gewählter westlicher Politiker?

Das kurz und polemisch auf den Punkt gebrachte Fazit lautet folglich:
"Diktaturen sind Freiheitsfeinde, während Demokratien an der intrinsischen Dummheit des Menschen scheitern."


5.2 KI, Blockchain, gewichtete Wählerstimmen und etwas Utopie!


In meiner idealen Welt gäbe es weder Parteien noch Berufspolitiker. Stattdessen würden Projekte zur Lösung der jeweils anstehenden Probleme - ähnlich heutigen Bauprojekten - ausgeschrieben, für deren Leitung und Durchführung sich aus 'normalen' Bürgen bestehende temporäre Teams bewürben.

Die Vorteile bestünden darin, dass sich stets für die jeweilige Aufgabe besonders gut geeignete Experten melden könnten und Hintergedanken an eine mögliche Wiederwahl, die Reaktionen von Parteifreunden oder Lobbyisten gar nicht erst aufkämen, da ohnehin niemand über einen längeren Zeitraum am Stück 'Politiker' wäre. Politik würde nicht mehr in einer vom Bürger weitgehend isolierten Elfenbeinturmwelt gemacht. Stattdessen könnte jeder Bürger bei Bedarf temporär zum 'Politiker' werden und nach Beendigung 'seines' Projekts sofort wieder in seinen eigentlichen Beruf zurückkehren.

Aber wie würden diese Expertenteams nun gewählt?

Die Bewerbungen zur Lösung anstehender Probleme könnten von den antretenden Teams blockchainbasiert, ähnlich den HIVE-Proposals eingereicht werden, woraufhin jeder Bürger, ebenfalls per Blockchain, pseudonym, aber transparent und nicht manipulierbar seine Stimme für die verschiedenen zur Wahl stehenden Bewerber abgeben könnte, wobei der Ablauf der gesamten Wahl von einer künstlichen Intelligenz entweder komplett gesteuert, oder zumindest jedoch ihr reibungsloser und fehlerfreier Ablauf sichergestellt werden würde.

Um der 'Dummheit der Masse' etwas entgegensetzen zu können, hielte ich ein auf einer Blockchain leicht realisierbares System gewichteter Wählerstimmen für sinnvoll.
Während auf HIVE das Votegewicht Stake-abhängig ist (DPoS), würde ich im realen Leben auf PoK ('Proof of Knowledge') setzen, Wählerstimmen also in Abhängigkeit von den Kenntnissen und Erfahrungen des jeweiligen Wählers hinsichtlich der zur Abstimmung stehenden Sache (oder auch seiner Nähe zum Abstimmungsort) gewichten.

Ausgewiesene Experten erhielten ein um ein Vielfaches höheres Stimmgewicht als Menschen mit weniger Ahnung vom Thema, und anhand von fälschungssicher aber pseudonym in einer Blockchain gespeicherten Bildungsabschlusszeugnissen könnte die Wahl-KI die jeweilige Vote-Stärke jedes Bürgers berechnen).

Eine Krankenschwester oder ein Arzt verfügte dann z. B. bei einer das Gesundheitswesen betreffenden Abstimmung über ein deutlich höheres Vote-Gewicht als ich, Müllmänner hätten ein größeres Mitspracherecht, wenn es um die Abfallentsorgung ginge, Polizisten bei der Bekämpfung von Kriminalität, Physiker bei Fragen bezüglich der Entsorgung von Atommüll und der Einschätzung des damit verbundenen Risikos etc.
Auch bei direkten Volksabstimmungen könnte die Methode, mittels gewichteter Votes optieren zu lassen, zur Anwendung kommen.

Ein Knackpunkt bestünde selbstredend in der Schwierigkeit, jedem Wähler einen gerechten, zur jeweiligen Abstimmung passenden 'Expertise-Wert' zuzuordnen. Darüber, wie die Fähigkeiten jedes Individuums sinnvoll und fair bewertet werden könnten, müsste gründlich nachgedacht werden.

Nicht nur bei der Durchführung der Wahlen, sondern insbesondere auch bei der Unterstützung der jeweils gewählten Problemlöse-Teams käme künstlicher Intelligenz als superschneller und fehlerloser Kalkulator, neutraler Bewertungsinstanz, Ideenlieferant sowie zwecks Überprüfung aller Fakten eine Schlüsselrolle zu.
Im Durchschnitt schlechtere Vorschläge als heutige menschliche Politiker würde eine KI m. E. jedenfalls nicht machen.

Im Gegensatz zu den anderen Kapiteln des Artikels schrieb ich dieses aufgrund seiner spekulativen Natur weitestgehend im Konjunktiv. :-)


6. Auswirkungen auf Wissenschaft und Lehre


Ohne jeden Zweifel wird uns die Anwendung von KI in den unterschiedlichsten Wissenschaftsbereichen zu neuen Erkenntnissen und Durchbrüchen verhelfen, weshalb ich mich hier ganz bewusst auf einige wenige Beispiele beschränke:

Neben all diesen Vorteilen sollte man sich darüber im Klaren sein, dass die Möglichkeit, KI einzusetzen, zukünftig immer öfter in die Unsicherheit darüber münden wird, ob wissenschaftliche Arbeiten tatsächlich noch (ausschließlich) von Menschen angefertigt wurden oder möglicherweise eine Software für den Hauptanteil verantwortlich war.
Oder wird es womöglich schlicht zur Normalität werden, dass sich menschlicher und maschineller Autor die Urheberschaft von Produkten aller Art friedlich miteinander teilen?

Mit demselben Phänomen werden sich in immer größerem Maße Künstler und Autoren konfrontiert sehen. Schon heute fragt man sich des Öfteren, ob ein Bild wohl von einem Maler oder einer KI stamme oder wer der eigentliche Urheber eines Kunstwerks sei, wenn ein Mensch einer Maschine exakte Anweisungen gegeben hatte, was diese zeichnen oder malen sollte?

Zum Schreiben hochwertiger Romane, der gekonnten Handhabe von Stilmitteln wie Ironie oder der Verwendung fantasiereicher Metaphern dürfte künstliche Intelligenz noch nicht in der Lage sein - fragt sich nur, wie lange das so bleibt ...


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I had this post open in my browser for at least a week since I expected it to be an interesting read. Today finally got around to doing so and fortunately, I was right, a super interesting read 😉

First of all, am so happy to hear/read a different sound than I hear in the many podcasts I listen to in which AI is the topic. Plenty of peeps seem to think AI can never ever replace humans. Peeps think AI can never ever produce art. They seem to forget that in recent art challenges in the real world, AI-produced art is winning over human-crafted art. Many journalists and experts in these podcasts claiming AI can never replace a human seem to know what consciousness is. Whilst no true scientist can give an answer to what consciousness actually is. Perhaps, consciousness is something that is as logical as computer algorithms are. Some say: AI can never feel, hence it'll produce the same response to the same input. However, AI can be tasked with a random function so that its response varies. Not saying AI needs such random functions, but it can be used when we want to. Perhaps AI will develop by itself to act more like a human. Some also say: How can we trust AI? It's a black box! Well, how can we trust humans, it's a black box as well. I feel, too many peeps don't dig too deep into what AI can do, and what humans are.

Like you, I agree 100% AI can do so much good for humans. Ultimately, AI can do all jobs we humans execute. Physical jobs need robotics with AI algorithms. The office jobs, the white collar jobs, mostly need just AI algorithms.

Politics. That's an interesting topic. A few months ago I dug into EdenOS and subsequently in Fractally. Mostly read about EdenOS. As you may know, EdenOS was founded by Dan. Apparently, he left that group again and then founded Fractally. Though I don't know how well EdenOS is functioning, I liked the idea of how they try to make sure those in charge aren't in charge all the time, or at least they are not taking their power for granted. Every 3 months re-elections are held. From the bottom up, a few elections are held in series. Each round a random factor is included with the result that maybe someone that didn't get a vote at all, was honoured a spot in the elections in the next ring up.

I do agree, the specialist shall be part of the decision-making. Per topic may work indeed. Not sure when our entire society is cut up in projects though. I believe somehow all topics need to be connected. I suspect when not finding the connection, all projects together may counteract each other resulting in a (much) less optimal outcome. Irrespective of how this is implemented, the crux is: How to define who is the specialist in a specific topic. This is especially important when such a specialist is given he more powerful vote. Maybe we shall implement s kind of specialist rating. Not sure how to do this. A new TV series is running on our national TV station with the storyline of a future society in which everybody has a social rating. The higher the social rating, the more perks, the better housing, the greater access to goods and all that. When the rating falls below a certain value, that person is sent away from the community into the wilderness. Scary since the power is centralised. Obviously, in this series, the centralised power is abusing the system for its own gains. But, the social rating as such is something that we may need, in different forms, to select the specialist. That said, I wonder if a governance system like EdenOS, or perhaps Fractally, isn't a better version, in which all topics to govern are more connected instead of governance per project/topic. Perhaps a combination of all these is required. I am all for experimentation.

In the meantime, I can only dream of a future in which no human has to work anymore. We all enjoy absolute freedom. All the time to our disposal to create happy lives for not only ourselves but also for our loved ones, family, friends and even strangers. I am certain that we can achieve this. Though we need to change our cultures and systems dramatically to support such a future. Something that seems to be far out, but something that needs to happen relatively soon. I suppose like much in our world, we will follow the tipping point model. We are not too late to adapt. Maybe we reach a tipping point soon, for enough large group of peeps in our societies to understand we need to adapt. How we need to adapt, that is something we still need to figure out.

Again, you wrote a great post 😉

This comment is nearly a full post und a post. :)

How to define who is the specialist in a specific topic.

That's of course a sticking point.

My idea was to also store credentials and certificates as proof of qualification pseudonymously on a blockchain in the future, maybe similar to what Cardano is planning in Ethiopia.

Your extensive post deserves a comprehensive response 😉 The topic helps as well since it is a topic that I think about regularly, and I listen to many others who touch-base on the topic of AI. Added to that, I always try to condense my posts (and comments), but usually, I write this book post with 2k to 3k words. Recently I even went to 4k words. NOBODY reads that, or hardly anybody, I know that, but still I write books 😆😆😆 I suppose for my own pleasure 😆😆😆

ID and certificates on the blockchain are one. However, my experience is that certificates don't tell a lot. In the IT business, I'm in companies like Microsoft and AWS and Google give discounts on licences to their direct customers, the service providers who create, develop and perhaps even manage the IT for their customers, purely based on the number of badges (certificates) holders. Badges to be earned for all sorts of courses and roles (solution architect, security consultant/architect, Office365, blahblahblah). However, I know from first-hand experience that plenty of those badge holders aren't specialists at all, they just passed the exam. I think we need a bit more complex system, in which an individual's credibility and specialism can be extracted from the experiences of said individual. I do hope AI can play a role here. Well, better said, I do believe AI can play a role here, but we need to develop AI systems that do the job well.

Thanks for sharing the Cardano/Ethiopia article. Will dig into that topic a bit further. Cool at least some in crypto space are working on this.

However, my experience is that certificates don't tell a lot.

In theory the task would then be to find a good evaluation method for the significance of the different certificates etc.
But I agree that wouldn't be easy at all.
To be honest, I still didn't think in detail about how such an evaluation could take place in a fair and useful way (my post is rather long, yes, but nevertheless more of a collection of ideas than a presentation of any detailed solutions).

Solutions aren't easy to find, to be honest. I think we need to test many of them. Just thinking out loud: Some form of specialist rating is needed. Perhaps the best to rate these peeps are those working in the same industry or even in the same job. But conflict of interest plays a role. Perhaps it shall be the 'customers' who shall play a significant role in ratings. Anyways I don't have the solution as well, just thoughts which aren't fully structured. I guess I'm just blabbering 😂😂😂

Auf Hive funktioniert das Springen. Werde ich demnächst bei längeren Beiträgen sicherlich mal ausprobieren.

Danke!

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Ja ... ist mir rätselhaft, weshalb es auf PeakD nicht funktioniert ...

Wird sich bestimmt auch noch von selber regeln...

🙋


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Toller Beitrag, den Du theoretisch auch in 2 oder 3 hättest aufsplitten können, so viel Gedankenanstösse waren darin!

Ich stimme zu 98% überein! Lediglich sehe ich es nicht ganz so optimistisch, wie sich die AIs auf die Arbeitslosigkeit auswirken. Viele sind ja kinderlos und auch nicht unbedingt lernaffin. Ein arbeitsloses Grundeinkommen (UBI) ist auch problematisch, da dadurch Heere von Menschen geschaffen würden, die komplett abhängig von der Obrigkeit wären, was die schon jetzt bedenklichen antidemokratischen Entwicklungen noch verstärken würden. Es würde zu einer de facto Diktatur (bzw. einer "Einparteiendemokratie") kommen (wie wir sie jetzt schon teilweise haben durch die fehlende Neutralität bei Medien und Verfassungsschutz), da die UBI-Empfänger kaum zu Opposition neigen.

Bezüglich der Lernaffinität könnte ich mir vorstellen, dass sie durchschnittlich zunehmen würde, wenn die Eltern mehr Zeit für ihre Kinder hätten und auch selbst besser gebildet wären, denn meine persönliche Erfahrung ist, dass Kinder - zwar nicht alle gleich intelligent - aber doch neugierig auf die Welt kommen. Sie wollen Neues lernen und fragen einem ein Loch in den Bauch. :)
Und wenn dann jemand da ist, der diesen Wissensdrang fördert, lernen sie auch.
Leider ist es in der heutigen Realität wohl oft so, dass zunächst gestresste (und oft auch ungebildete) Eltern und sodann das Schulsystem den Wissensdrang der Kinder zum Erliegen bringen.

Ja, dein zweiter Punkt ist kritisch.
Man sollte nicht vergessen, dass auch die heutigen Arbeitslosen letztlich ein Grundeinkommen vom Staat beziehen, aber um den Schein zu wahren, werden sie eben mit einem Laubbläser bewaffnet in die Kälte geschickt. :)
Ich versuche es mal mit einem unausgegorenen Gedankengang: Wie wäre es, wenn nicht der Staat Maschinensteuer einzöge (und ohnehin prinzipiell weniger Einfluss haben würde; es gäbe ja auch keine Berufspolitiker mehr in meiner Utopie), sondern diverse Firmen die temporär nicht arbeitenden Menschen in Relation zum mit ihren intelligente Robotern und Computern erzielten Profit finanziell unterstützen würden (statt Steuern an den Staat zu zahlen)?

Wie würdest du versuchen, das Problem zu lösen, dass Maschinen in vielen Bereichen einfach effektiver, schneller und zuverlässiger arbeiten werden als ein Großteil aller Menschen?
Oder siehst du die Zukunft aufgrund des von dir beschriebenen Szenarios eher düster?

Ich habe keine Ahnung, wie so eine Zukunft aussehen wird, aber ich fürchte, sie wird nicht rosig. Zumindest für Leute, die gerne frei und unabhängig leben wollen. Für Leute, die gerne in einem goldenen Käfig leben, mit Freizeit und Konsum, für die würde es vermutlich toll werden. "Nichts zu besitzen und glücklich sein" - der Kurs wurde ja schon vorgegeben...

Ganz so pessimistisch würde ich es nicht einschätzen. Zumal das Grundeinkommen dir lediglich das Atmen erleichtert. Der Neugierige neigt fast nie zur Dauerlethargie.
Nichts zu besitzen und glücklich zu sein, hast du zwischen die Anführungsstriche platziert. Unterhältst du dich mit den Mitgliedern eines Kibbuz (möglichst nicht im Westjordanland oder auf den Golanhöhen), würdest du das mit den Anführungszeichen möglicherweise nochmals überdenken.

Bald nicht nur dort:
Eine ungeheuerliche Aussage vom möglicherweise zukünftigen Kanzler (sofern ihn keiner stoppt):

Bitte nicht jeden Rülpser des Försters als Signal zur Treibjagd deuten.
Hier handelt es sich um ein Gespräch zwischen Richard David Precht und Robert Habeck aus dem Jahr 2018. Und nun kannst du dir das anhören, was Habeck wirklich gesagt hat, bevor die Beschneid- und Mischmaschine des Meinungsmachers angeworfen wurde.
https://www.zdf.de/gesellschaft/precht/precht-194.html

Na ja, das war nicht aus dem Zusammenhang gerissen. Sicher, die Wiederholungen, Zeitlupen danach sind Geschmackssache. Aber meiner Meinung nach meint er das wirklich so. Auch bei anderen Themen wünscht er sich ja einen starken Staat, mehrmals ist von "hart eingreifen" etc. die Rede. Für mich ist das alles komplett inkzeptabel, mit welcher Selbstverständlichkeit er davon spricht. Hat Züge von Größenwahn.

Da versucht man mal, auf mögliche positive Seiten einer Entwicklung hinzuweisen und wird prompt schon im nächsten Moment wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt:
Nun soll es sogar der privaten Messengerkommunikation an den Kragen gehen - gefordert von der ehemals als "liberal" geltenden FDP ...

„Immer wieder werden Menschen im Netz massiv beleidigt und verleumdet oder im schlimmsten Fall wird dort ihr Leben bedroht.“

Das habe ich deinem verlinkten Artikel entnommen.

Solche Phrasen hört man immer wieder, wenn es um die Einführung neuer Gesetze geht. Sie kommen stets mit der Fanfare des Schutz-Gedankens. Wobei es eigentlich darauf hinausläuft, dass Einzelpersonen mit anderen Einzelpersonen im Streit liegen und sich durch die aktive Nutzung der medialen Kanäle horizontal bekämpfen.

Wenn ein Volk, völlig eingenommen davon, dass das Internet ein Haifischbecken ist, in dem einer den anderen beleidigt, nicht bemerkt, dass es geradewegs den Interessen derer dient, die etwas davon haben, dass sich Lieschen und Müller im ständigen Zwist befinden, wird dieses Volk sein Interesse mit dem des Gesetzgebers identifizieren und nach "mehr Regulierung" rufen.
Dass Lieschen aber nicht gegen Müller im Internet geschützt werden braucht, liegt für mich auf der Hand.
Hingegen sind Verleumdung und Beleidigungen ein beliebtes Mittel von Medien mit Reichweite gegen einzelne systemkritische Menschen, was man historisch auch daran ablesen kann, dass in den Medienfokus genommene Einzelne dann von aufgebrachten anderen Einzelnen attackiert und tatsächlich auch umgebracht werden (Rudi Dutschke, beispielsweise).

Würde man also tatsächlich so einem Gesetz zur konsequenten Durchbringung und Exekutive verhelfen, so müssten tatsächlich die System-Medien sich selbst anzeigen oder angezeigt werden, da sie sich des Mittels der Hetze und Verleumdung bedienen, genau wie Politiker und andere bekannte Persönlichkeiten dieses beispielsweise in der Corona-Zeit getan haben.
Ich vermute, dass man so ein Gesetz mit Blick auf alternative Medien begrüßen möchte, wie etwa Reitschuster.de, der auf dem Niveau der Bild-Zeitung publiziert und also die Medien kopiert, die man als yellow press bezeichnet. Sowohl Tenor, Wortwahl und auch die Kommentare dieses Mediums tun sich nichts im Vergleich mit Bild & Co. Die Kommentare unter den Texten triefen in der Tat davon, dass Rachegefühle, Verhöhnung und Zynismus dort vorherrschen.
Orte, um sich die ätzenden Gedanken von der Seele zu schreiben (meiner Meinung nach).

Emotionale Botschaften in den Medien sollten einen daher von vorneherein misstrauisch machen. Gefühle wie Vertrauen, Gemeinschaftsgeist und Feindseligkeit gehören überhaupt nicht in anonyme Beziehungen. Ein Staatenbündnis ist keine Steinzeithorde, Zeitungen und Fernsehsender sind keine guten alten Freunde, und Gates und Schwab sind nicht unsere besorgten Eltern.

Auszug aus: https://multipolar-magazin.de/artikel/wir-bipolaren-menschenaffen

Daher würde ich bestätigen, dass Sensationen (emotionale Botschaften) immer mit Vorsicht zu betrachten sind, sie sind eher Stoff für Filme, Romane und Erzählungen. Da man es aber niemandem verbieten kann, emotional im Internet zu veröffentlichen (Meinungsfreiheit), es aber dennoch versucht, wird dabei vermutlich, wie so oft, ein Doppelstandard herauskommen. Die Kleinen nimmt man hops, die Großen kommen davon.

Wenn man das weiß, ist schon viel gewonnen.
Meine Empfehlung ist, sich selbst im Netz nicht wie die Sau zu benehmen, nicht etwa, weil man sich zensiert, sondern weil einem der gesunde Menschenverstand sagt, dass es keine privaten Beziehungen im Netz gibt und man sich deshalb auch nicht so wie in ihnen zu benehmen braucht.
Tatsächlich denke ich, dass man einige Beleidigungen, die man sich gegen anonyme andere erlaubt, nie so direkt demjenigen ins Gesicht sagen würde, der leiblich vor einem stünde.

Meine Empfehlung ist, sich selbst im Netz nicht wie die Sau zu benehmen, nicht etwa, weil man sich zensiert, sondern weil ...

... Und da fiele mir noch ein: Es ist schlicht erquicklicher, sich auf eine freundliche Art und Weise mit seinen Mitmenschen zu unterhalten, als sich gegenseitig Beleidigungen an den Kopf zu werfen - das macht einfach keinen Spaß.
Aber ja, ich empfinde Freundlichkeit nicht als Selbstzensur.

... weil einem der gesunde Menschenverstand sagt, dass es keine privaten Beziehungen im Netz gibt ...

Das höre ich öfter, kann dem aber so nicht zustimmen. Ich habe z. B. meine Frau im Netz kennengelernt. Vielleicht ist es Typsache, ob so etwas möglich ist, aber wenn mich die Gedanken eines Menschen in den Bann ziehen, kann dadurch in meinem Falle echte Freundschaft entstehen, auch wenn ich ihn noch nie 'gesehen' habe.

... und man sich deshalb auch nicht so wie in ihnen zu benehmen braucht.

Also ich bemühe mich, mich sowohl in privaten Beziehungen (ob im Netz oder nicht) als auch mir unbekannten Menschen gegenüber (ob im Netz oder nicht) zivilisiert und freundlich zu benehmen, was aber selbstredend nicht bedeutet, mich aus lauter falsch verstandener Freundlichkeit beleidigen zu lassen.

Das höre ich öfter, kann dem aber so nicht zustimmen. Ich habe z. B. meine Frau im Netz kennengelernt.

Nun, das spricht eher dafür und nicht dagegen. Schließlich führst du die Beziehung nicht IM Netz mit deiner Frau, sondern real intim ;) Ich sagte nicht, dass sich Bekanntschaften darüber nicht anbahnen lassen, nur führen kann man sie eben dort nicht auf lange Sicht zu gleichzeitig vielen anonymen Leuten. Wer Freundschaft sucht, wird sich nicht mit Netzbekanntschaft allein begnügen aus meiner Sicht.

Gedankenanstösse

Damit bringst du es übrigens genau auf den Punkt: Mehr kann und will ein solches Post auch nicht liefern!

Das ist doch schon eine ganze Menge, andere zum Denken anzuregen. Sicher nur ein Bruchteil von dem, was hier zu lesen ist, zwischen all den Gewinnspielen und Foto- und sonstigen Wettbewerben und Giveaways.

Science, bitch!

Zumindest wird nun endlich zugegeben, daß die Wissenschaft ganz offensichtlich nicht dem Menschen dient.

Bei der Politik war dies ja schon klar..
Nur der Wissenschaft even noch etwas tricky.

Für was braucht ihr überhaupt noch Menschen?
Oder Leben?

Danke dass wie die KI haben - so werden die Wissenschaftler zumindest ehrlicher.
Ohne die KI hätten wir euch niemals euer echtes Welt-& Selbstbild entlocken können.
(man kann es ja eh sehen, einfach Wissenschaft anschauen, es wird aber alles geleugnet was nicht absolut "neutral, objektiv, wahr" erscheint ^^)

Springen kommt überhaupt nicht infrage. Ich stürze mich beim Festmenü auch nicht sofort auf das Dessert!

Ich mache mich an den Versuch, deinen „gänzlich ungezwungenen“ Beitrag, Kapitel für Kapitel mit eigenen Gedanken zu versehen. Ob das Resultat des Unterfangens sich als verdaulich erweisen wird, spielt augenblicklich noch keine Rolle. Als sicher kann nur gelten, alle Gedanken aus meinem eigenen Speicher abgezapft zu haben.

Ein grundsätzliches Thema, welches bereits in einem früheren Beitrag zur Sprache kam, dabei jedoch leider unterging, ist die Definition der Intelligenz. Den Glauben, der Mensch sei das zentrale Organ des ganzen Systems, in eine wissenschaftliche Erkenntnis zu wandeln, kann wohl nicht mit einer bemerkenswerten Intelligenz in Zusammenhang gebracht werden.
Die Fähigkeit des Schachcomputers, unfassbar schnell zig Zugvarianten in Erwägung zu ziehen, ist wohl eher auf die Fähigkeit der Hardware-Designer und Programmierer zurückzuführen, die etwas geschaffen haben, auf das auch gerne ein Hans Niemann zurückgreift. Wer ist nun hier das kluge Köpfchen?

Länger Arbeiten = mehr Geld? Diese Rechnung geht schon seit dem Moment nicht mehr auf, als Karl Marx von der Industrialisierung überrollt wurde. Der Laubbläser und sein Kollege Laubsauger, erhalten erst gar nicht den Anreiz zum kreativen Laubentsorger aufzusteigen, da der Hersteller dieser vollkommen sinnfreien Geräte beste Verträge mit den Kommunen abgeschlossen hat. Der Einsatz eines eigenständig agierenden Multi-Gerätes (saugen, häckseln, kompostieren) wäre zwar sinnvoll, doch generiert der beinahe lautlose Helfer keinen Cent zum Grundeinkommen für den beschäftigungslosen, zweibeinigen Sauger.
Das notwendige Kleingeld dazu (um überhaupt in die Gänge zu kommen) muss auf demselben Weg, wie die 100 Milliarden für die Rüstung herbeigeschafft werden.

Ein genauer Blick auf die Altersstruktur im Parlament lässt nicht auf eine Überalterung schließen. Woran es unzweifelhaft fehlt, ist der Wille im Parteiapparat, die Hierarchie (die Strukturen) neu zu ordnen. Junge Abgeordnete landen meist in den hinteren Rängen, von wo aus sie sich mit viel Einsatz und Schleim nach vorn kämpfen dürfen. Zudem macht sich immer mehr bemerkbar, dass kaum Nachwuchs aus der Arbeitswelt bereit ist, dieses Tollhaus zu betreten. Stattdessen nehmen ahnungslose Betriebswirte und Juristen ohne Praxiserfahrung die günstige Gelegenheit wahr. Wir richten unser Augenmerk zudem viel zu sehr auf die Person, die ein Ministerium repräsentiert, anstatt uns darüber zu informieren, wer im Hintergrund die Zügel fest in der Hand hält. Der Verteidigungsminister stürzt nur für die Medien über die eigene fachliche Inkompetenz. Der Herr oder die Frau Minister werden von den Generälen und der Waffenlobby am langen Arm verhungern gelassen.
Auch sollte der Benennung von Staatssekretären viel mehr Aufmerksamkeit gewidmet werden.
Fachkompetenz hat ja wenig mit politischer Machbarkeit zu tun. Lass uns einen kurzen Blick auf die Trainerbänke der Bundesliga werfen, wo samt und sonders ausgebildetes Fachpersonal sitzt. Welche Auswirkung hat dies auf die Wirtschaftlichkeit des Vereins? Wohl nur in ganz wenigen Einzelfällen.

In einer Diktatur innerhalb der elitären Kader bestechende Intelligenz vorzufinden, erfordert einen unfassbaren Arbeits- und Zeitaufwand. Wobei nicht gewährleistet werden kann, ob die Operation je vom Erfolg gekrönt sein wird? Die Komitees sind vorrangig mit strammen Jasagern besetzt. Die wirklich innovativen Köpfe, die Wirtschaftlichkeit ohne staatliche Dauersubvention mit ihrem Unternehmen beweisen, werden rasch von der diktatorischen Elite daran erinnert, bei wem sich großzügig zu bedanken ist.

Die Abschaffung des Parteiensystems lässt sich bestens auf kommunaler Ebene auf Machbarkeit überprüfen. Viel schwieriger wird es, wenn das Kompetenz-Team zusammengestellt wird. Wer dabei das Wohl der Allgemeinheit weit vor die eigenen Interessen zu stellen vermag, dem würde ich liebend gerne nach dessen Berufung zum Vorstand die Hand reichen.
Nirgendwo ist die Kriminalität höher vertreten als in öffentlichen Ausschreibungen. Eine grobe Schätzung besagt, dass jede dritte Ausschreibung einer Überprüfung auf manipulative Einflussnahme nicht standhalten würde.

Die Gewichtung der Stimme bedeutet das stumme politische Dasein für den erwerbs- und beschäftigungslosen Laubbläser. Die Kaiser-Macher kehren stattdessen in den Ring zurück.

Noch eine letzte Bemerkung zu KI-unterstützte Texte auf der Blockchain. Wenn mir eine aufkommende Langeweile nicht mitten im Beitrag die Füße wegzieht, wird jeder Satz grundsätzlich eingesogen. Ich ärgere mich manchmal über die Schlampigkeit im Umgang mit dem Thema und zeitweise ebenfalls über den miserablen Umgang mit der deutschen Sprache. Kommt mir nun (quasi von heute auf morgen) ein Beitrag des gleichen Autors unter, der mit Formulierungen aus der Schatulle der Superlative nur so bestückt ist, dann geht mir unter Garantie die positive Grundhaltung verloren.

Springen kommt überhaupt nicht infrage. Ich stürze mich beim Festmenü auch nicht sofort auf das Dessert!

Das freut mich!
Allerdings hat diese 'Sprungübung' unter anderem den Hintergrund, dass ich plane, in mittelfristiger Zukunft ein alle meine Posts enthaltendes Übersichtspost über meinen Blog zu pinnen ... und da wird es dann sehr nützlich sein, direkt zu den einzelnen Themenfeldern gelangen zu können.

Interessant ist, dass das Springen durchaus funktioniert, wenn man mein Post unter hive.blog öffnet, nicht jedoch hier in PeakD?
Warum das so ist, stellt mich vor ein Rätsel. :)

Wer ist nun hier das kluge Köpfchen?

Wenn also dereinst meine Tochter den Nobelpreis gewonnen haben wird, werde ich diese Frage an sie weiterleiten. :-)

Ich will damit sagen, dass m. E. der Erschaffer einer Sache nicht zwingend intelligenter als sie sein muss ...

Interessant ist überdies, dass künstliche Intelligenz mittlerweile ausgezeichnet programmieren, Software entwerfen und sich selbst weiterentwickeln kann.

Zweifellos sind jedoch die hinter DeepMind steckenden Programmierer und Wissenschaftler alle sehr kluge Köpfe.

Ein genauer Blick auf die Altersstruktur im Parlament lässt nicht auf eine Überalterung schließen.

Das mag sein, aber die von mir so bezeichneten "Spitzenpositionen" werden doch weltweit - zumindest in den Industrienationen - überwiegend von schon etwas älteren Herren (und zuweilen auch Damen) eingenommen. :)

etwas älteren Herren (und zuweilen auch Damen) eingenommen

Was mich zu dem, für die Volkswirtschaft negativ auszulegenden Rückschluss einlädt:
Die Jüngeren wissen ihre Zeit mit spannenderen Dingen zu verbringen.

meine Tochter den Nobelpreis gewonnen haben wird

In welcher Kategorie? Mein geheimer Wunsch läge bei der Literatur, wobei auf jeden Fall er ihr in Stockholm überreicht werden sollte.
In Oslo greift man zu oft in die falsche Tüte. :-)

Hervorragender Beitrag, sehe das meiste auch so wie du und freue mich sogar über die KI-Entwicklung, da man im Zuge der Entwicklung damit vielleicht auch unsere biologische Intelligenz/Dummheit besser verstehen wird. Selbst das Bewusstsein ist für mich die Konsequenz einer evolutionären Entwicklung und ich sehe ebenfalls kein grundlegendes Problem, warum das KIs mit der Zeit nicht auch entwickeln könnten. Vielleicht erschaffen wir mit KIs sogar eine eigene Spezies, die uns langfristig sogar ersetzen wird. Ich denke, dass jede weiterentwickelte Zivilisation irgendwann KIs entwickeln wird, das könnte man auch als Teil der natürlichen Evolution sehen. Menschen sind wegen den biologischen Limitierungen einfach zu beschränkt. Unser Gehirn ist eher auf Energiesparen optimiert als auf Rechenleistung. Wird spannend, ob wir superintelligente KIs kontrollieren können oder ob sich die Hierarchie dann irgendwann zugunsten der KIs drehen wird.

Zu beschränkt für was genau?
Weil Menschen Menschen sind, ist es nicht möglich, dass eine KI einen Menschen "ersetzt". Sie kann keinen Sex haben, Kinder zeugen und gebären, sie ist kein Organismus und ist nicht mit einem Menschen vergleichbar. Eine KI mit einem Menschen zu vergleichen, ist aus diesem Grund unzulässig, weil logisch nicht möglich. Die menschliche Spezies kann sich nicht in einen Mechanismus verwandeln. Das geht faktisch nicht. Ein Organismus kann kein Mechanismus sein oder werden, genau wie umgekehrt die Maschine kein Organismus sein kann. Maschinelle Intelligenz kann darum nicht mit menschlicher verglichen werden, sie ist etwas vollkommen anderes.

Wenn du den Weltraum meinst und dass Menschen nicht dafür gemacht sind, außerhalb ihrer schützenden planetarischen Atmosphäre kosmische Entfernungen zurückzulegen, stimme ich zu. Um die Jahrmillionen an irdischer Evolution für den Kosmos nachzuahmen, müssten Menschen wohl Jahrmillionen in Raumschiffen reisen, damit sie raumtauglich wären. Dann hätten sie aber das Problem, nicht mehr planetentauglich zu sein. LOL :D Da aber schon die erste Prämisse (Jahrmillionen im Raumschiff) scheitert, scheitert auch der Rest.

Man kann Mikrochips (KI's) in ein Raumschiff packen, es auf eine Reise schicken und dann kann sich daraus entwickeln, was will. Nur, ob wir erleben oder verstehen, was dann geschieht, ist unklar.

Reicht es nicht, dass wir das über den Weltraum wissen, was wir jetzt wissen? Ist es nicht faszinierend und beeindruckend, bis hierher? Ich komme aus dem Staunen kaum heraus, wenn ich mir dazu Filme ansehe oder Bücher lese. Die Betrachtung, dass wir bereits auf dem besten aller Raumschiffe sind - unserer Erde - ist ebenfalls eine, die den Horizont öffnet. Sie ist die Enterprise, mit der wir uns im All bewegen und welch schöneres Schiff als dieses kann es geben?

So wird es der neugierige Mensch im Diesseits wohl nicht erleben, so ein Reisen im Kosmos, und immer von einer Zukunft träumen, bei der er nicht dabei ist. Was man tatsächlich auch mit Humor betrachten kann, wenn man den Blick sehr weit und sehr distanziert hält. Selbst wenn so ein Raumschiff alle möglichen irdischen Begebenheiten zu kompensieren in der Lage wäre (Antrieb, Schwerkraft, Luft, Sonnenlicht, Bewegungsmöglichkeiten, Bienen, Blumen usw. usw.) müsstest du noch die menschliche Mentalität und ihren Hang zum Verstandeszweifel und Trübsinn oder auch Wahnsinn oder große Angst noch in den Griff bekommen. Das ist bisher niemandem gelungen und daher ist der Beweis noch schuldig, dass so etwas überhaupt machbar wäre. Vielleicht irgendwann, wenn nicht was Großes dazwischen kommt. Haha!
Tatsächlich glaube ich selbst, dass die Größe der Erde, ihre Beschaffenheit und Atmosphäre ganz genau das ist, was der Mensch braucht, perfekt angepasst ans Irdische. Wieso das eigentlich nicht reicht, oder irgendwann zu langweilig oder wechselweise zu aufregend ist, ist eine philosophische Frage, die wohl nie irgendwer zur Zufriedenheit beantworten kann ;)

Deepl.com ist beispielsweise ein KI-gestütztes Übersetzungsprogramm. Ich benutze es wie geschnitten Brot. Meine Achtung vor der Leistung der Ingenieure geht dabei vollkommen verloren, genau wie beim Autofahren. All diese technischen Wunder wundern die Menschen anscheinend nur so lange, wie sie nur einige wenige besitzen. Sobald es zur Massenanwendung kommt, wird es eine Selbstverständlichkeit. Eigentlich schade, nicht?

Ich bin sehr froh, dass sich aktuell alle die so denken selbst entlarven.

Ohne KI hätte man wohl niemals diese Worte und euer echtes Welt- & Selbstbild aus euch rausbekommen.

Dazu spielt ihr zu viel mit Leugnung.

Das ist ja mal wieder ein "echter jaki01" Beitrag. (Sieh das bitte als Kompliment).
:-)

Ich sehe die KI eher als Chance, denn als Gefahr. Überhaupt glaube ich auch nicht, daß die Zukunft so dystopisch ausfallen wird, wie man selbst momentan oft geneigt ist, sie zu sehen. Ein Blick zurück in die Geschichte zeigt, daß die Menschheitsgeschichte in Zyklen abläuft. Und zumindest in unseren Gefilden sind wir halt nun einmal wieder am Ende eines Zyklus angelangt,der wie immer mit starken Verwerfungen einhergeht. Aber eben auch mit ungeahnt großen Chancen.

Eines habe ich aber in den vergangenen Jahren gelernt. Verlasse Dich nicht niemals auf sogenannten Experten. Hinterfrage alles und jeden. Das werde ich auch auf die KI ausweiten. Ich werde sie hinterfragen und mich immernoch auf mein Baugefühl verlassen. Mein Bauchgefühl ist für MICH besser als jeder sogenannte Experte. Der "Ketzer" hat mal wieder gesprochen und hat nun fertig. ;-)

Überhaupt glaube ich auch nicht, daß die Zukunft so dystopisch ausfallen wird, wie man selbst momentan oft geneigt ist, sie zu sehen.

Dein Wort in Gottes Ohr! Ach Mist, auch den gibt's ja gar nicht - und falls doch, hat er sicherlich Besseres zu tun, als sich mit nervigen, egozentrischen Homo sapiens zu beschäftigen ...

Viele Grüße vom Pessimisten an den Ketzer! :)

Der Fehler liegt in Deinen Sprungmarken. Du hast nur Zahlen verwendet. Ob das jetzt legal für das id-Attribut ist oder nicht, daran kann ich mich nicht mehr erinnern. Ist aber auch egal; ich weiß aus Erfahrung, dass Browser das nicht mögen. Gruß, Folker

<a href="#Marke1">TEST!</a> ... <a id="Marke1"/>
Dies ist ein TEST!
bla
blabla
blablabla
blablablabla
blablablablabla
bla
blabla
blablabla
blablablabla
blablablablabla
bla
blabla
blablabla
blablablabla
blablablablabla
TEST!
Na also, geht doch!

Interessant ist - wie auch @indextrader24 schon festgestellt hat - dass das Springen in meinem Post funktioniert, sobald man den Artikel in hive.blog öffnet!
Prinzipiell ist der Code also korrekt. Fragt sich nur, weshalb es in PeakD nicht funktioniert?

Liegt wohl am JavaScript. PeakD lädt nicht das reine HTML via Browser, sondern manipuliert den Seitenaufbau durch Füllen von einem vorgefertigten Raster, z.B. aus <DIV> s. So kommen die betrachterspezifischen Layouts zustande.

JS-Programmierer schlunzen bei diesen Sachen oft; Sonderzeichen müssen z.B. escaped (\) oder doppel-escaped (\\) werden, je nach Code. Ich musste die Backslashes hier auch escapen, damit sie anzeigen. Hive.blog macht sowas - JS - vielleicht nicht, oder besser.

In der Vorschau des Artikel-Editors funktioniert es auch nicht. Bei meinem Kommentarcode haben deine Zahlen nicht funktioniert, aber meine alphanumerischen Marken schon (in PeakD, Vorschau und Post).

Ja, als normale HTML-Datei im Browser funktionierts auch einwandfrei.

PS: Auf meinem Android-Handy funktioniert es nicht, weil PeakD die Sprungmarke zur absoluten URL ergänzt, die dann in Chrome einen frischen Tab auslöst. Viel Geflacker für nichts. Auf meinem Laptop habe ich es seit heute morgen noch nicht probiert. Ist aber egal, es muss ja überall klappen, tut's aber nicht.

I don't know if this came up in any of the other comments but did you happen to catch Chatgpt vs. Stockfish? It's quite possibly the funniest "AI" matches ever played... GothamChess did a hilarious recap of the epic dual. Apparently Chatgpt decided to rewrite the rules of chess as it saw fit. Not the most convincing display of artificial intelligence in action, and I tend to agree with others that Chatgpt is more of an aggregator of publicly available data/info than an actual AI. But who knows where this will lead, certainly the games between Stockfish and Alpha Zero were a much better demonstration of where this technology may lead.
Cheers!

Haha, did you notice that I managed to write a post about AI without to mention ChatGPT one single time? I guess that happens rarely these days. :)

I don't say ChatGPT wasn't AI, but I agree that it is hyped a lot (which again is not only bad, because it makes people aware of the phenomenon of the increasing importance of AI).

Well done, how did you not mention it? It's almost required that one makes a post about Chatgpt with a click-baity title, "I asked Chatgpt what it thinks about the Bong-Cloud opening, you won't believe the reply!"

oh no - why are you now limiting how you see ChatGPT?

Do I see self reflection here ?! ;00

Loading...

Hallo @mondoshawan, ich hatte ja gesehen, dass es dir gelungen war, in PeakD innerhalb eines Dokuments zu springen. In meinem funktioniert das nicht.
Ich sehe aber im "HIVE Block Explorer" keinen Syntax-Unterschied zwischen deinem und meinem Post. Fällt dir vielleicht zufällig auf, was ich anders gemacht habe als du, sodass es bei mit nicht funktioniert? Hier mein Post im Explorer:
https://hiveblockexplorer.com/@jaki01/meine-gedanken-zu-kunstlicher-intelligenz

Hmmm, ich bin da einer Meinung mit Volker... reine Zahlen als ID würde ich eher vermeiden. Gib eher eine genauere Identifizierung, wie "einleitung" für den Link zur Einleitung... 😎😁 Das kann natürlich auch eine einfachere Wortgebung sein. Alpha, Beta und so weiter. Oder du erfindest dir irgendwas...

Es ist ein bisschen mehr Arbeit, doch vergesse nicht, Computer sind an der Basis totale Idioten und sehr schnell unfähig zu tun was sie ja eigentlich tun sollten.

Auch KI wird daran nicht viel ändern... worin ich sogar eine gewisse Gefährlichkeit sehe.😶


Update:

Wenn ich mir den html-code anschaue, reines Feeling hier, denke ich mir, dass er viele "störende" Attribute enthält. Z.B. - alle die Paragraphen <p>, sind die wirklich nötig? Für einen Umbruch verwende ich auf Hive nur das <br/> Attribute und auch nur wenn an dieser Stelle wirklich ein Umbruch sein muss.

Meine Empfehlung wäre, Code so wenig wie möglich zu verwenden und wenn, dann Markdown mit wenig HTML, da sich die beiden auch nicht gerade lieben. Hehehe.

Dazu kommt das Center-tag. Persönlich habe ich die Erfahrung gemacht, dass es die Hive-Seiten "zerreisst"... keine Ahnung wieso. Wenn ich damit zentriere, dann lasse ich das <center> alleine stehen, eine leere Linie davor und eine leere Linie danach hilft mir dabei. Doch auch hier, keine Regel ohne Ausnahme.

Ha, willkommen zum hive-igen MarkTMLmixDownCoden... 😄

Vielen Dank für die Mühe!
Interessant ist - wie auch @indextrader24 schon festgestellt hat - dass das Springen funktioniert, sobald man den Artikel in hive.blog öffnet!
Prinzipiell ist der Code also korrekt. Vielleicht sollte ich das Thema doch noch einmal im PeakD-Discord ansprechen?

Im Prinzip ja, für mein Gefühl hat er einfach ein bisschen zu viel HTML.

All diese verschiedenen Front-Ends haben "natürlich" auch ihre verschiedenen Optionen, die die jeweiligen Entwickler entscheiden "einzubauen".

Ein Gespräch mit Asgarth oder Jarvie kann sicherlich helfen diese Weiterentwicklung noch zu fördern. Peakd ist bis heute sicherlich eines der besten dieser Kondensoren. Gut zu hören das HiveBlog jetzt auch funktioniert, scheinbar mit anderen Einstellungen. 👍

Liegt wohl am JavaScript, siehe mein Kommentar hier. Ich vermeide sogar <br/> und verwende echte Zeilen mit der &nbsp; Entity zum Formatieren. Klappt überall einigermaßen vernünftig.

Hmmm, wie genau meinst/machst du das! JS im Browser? Weil die meisten Scripte habe ich hier deaktiviert.

Ich mach' nix mit JS. Ich fülle Zeilen mit je einem Leerzeichen, um Zeilenumbrüche zu bekommen. Vermeidet <br> für mehr Konsistenz zwischen den diversen Front Ends. Nix weltbewegendes. 😀

Das interessante ist, wenn ich ein
schreibe ohne es als code zu identifizieren, machst was es soll...

In deinem Text scheint das nicht zu funktionieren. Hmmm... schau genau. hehehe 👇

image.png

Das liegt daran, dass ich mit Entities spiele, damit der Code auch ohne Code als Code erscheint. Für <br> schreibe ich z.B. &lt;br> und damit erkennt der Browser das < nicht und führt es nicht aus. Für diese Erklärung verwende ich &amp; - muss aber schon wieder &amp;amp; schreiben. Viele Programmierer kapieren nicht richtig, wie das funktioniert, auch nicht die Escape-Zeichen in JS, und so kommen dann Fehler und erratisches Verhalten von Webseiten zustande. 🤣

Also <p>...</p> ist doch eigentlich ein 'hundsgewöhnlicher' HTML-Befehl, da würde es mich schon wundern, wenn ausgerechnet der einen negativen Einfluss auf das Erscheinungsbild des Posts / die Funktion des Codes hätte.

Aber wie auch immer, ich habe das Phänomen mal im PeakD-Discord zur Diskussion gestellt.

Cool, wäre froh über Neuigkeiten, falls du welche erhältst... Seit der Peakd-discord 2FA erfordert kann ich da nicht mehr mitlesen/reden.😕

Ich sehe gerade, dass ich in "PeakD Projects" bin. Dafür brauche ich kein 2FA, aber das ist vermutlich auch nicht der 'normale' PeakD-Discord?
Falls doch, habe ich keine Ahnung, weshalb du 2FA brauchst und ich nicht ...

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Und da ich kein Mobiltelefon habe... No Go! 😁

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Credit: reddit
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5000 PGM IN STAKE = 2x rewards!

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Aha und dies soll nun Biologie sein?

Tote Dinge, welche intelligent werden.

Total verloren. Vor allem wenn man eben das Weltbild eines toten Legobaukasten - wo alles unbeseelt ist hat, ist es noch viel durchgeknallter.

Aber egal - die Biologie kann ja nicht mal Leben ordentlich definieren.

Und ihr kommt wohl niemals aus diesem Weltbild, solange ihr nicht die Chance bekommt dies von außen/ mit Abstand (zur Selbstreflektion) zu betrachten.

Ist dies wirklich deine Begründung?
Du glaubst dass es möglich ist weil andere Menschen es sich nicht vorstellen können und der Mensch aber so dumm ist weil die Wissenschaft sich immer geirrt hat ?

xDD geeeniaaaal

Jetzt üben wir noch ein bisschen die Ehrlichkeit ^^ aber sehe schon Fortschritte

Intelligenz braucht allem voran LEBENDIGKEIT - aber das überspringen wir lieber ganz ganz ganz ganz schnell!

Eine Schande für die Biologie.
Aber heißt ja jetzt modern: Techno Biologie ^^

You are funny 😉

Whatever we believe about how Earth and life started, it started from something non-biological. I'll explain...

When believing in something like the Big Bang, biological life started from stone and other basic elements. Well in fact, mostly from helium and some additional elements that were formed during the Big Bang.

When believing in a religion like Christianity, biological life started from the soulful hands of what we call God. When believing in Adam and Eve, in fact, we are all family, very incestuous, but that aside 😉

You seem to know what biological life is. You also seem to know what consciousness is. In the scientific field, it is this consciousness that is believed to set humans apart from the rest. Perhaps set all living species apart from the rest. Makes much sense, since the rest we are made of, isn't uniquely identifying us from the rest.

However, no true scientist seems to know what consciousness is. Therefore nobody can claim consciousness is something that is solely meant for humans, or all biological life as we know it. Perhaps consciousness is as logical as computer algorithms can be, or become. Perhaps computer algorithms can become less logical, maybe more like consciousness and humans, or better said, biological life is.

I am dumbstruck by so many peeps that take humans, our brains, and consciousness as a fact that isn't possible to re-create. It shows how many of us are living in our own tunnels. How conditioned we are. Am just very happy I don't belong to said peeps 😉 Are you?

yeah - quite conditioned to reductionistic science - dialectic materialism.

KI ist immer noch nur ein Trickbetrug - und dies wird auch noch sehr sehr lange oder vielleicht sogar immer so bleiben.

Aber danke dass du auf der Blockchain für immer festhälst wie einfach ein gebildeter und vorbildlicher Biologie auf solch einen Trickbetrug reinfallen kann.

Meine Erwartungen für die nächsten 100 Jahre bezüglich KI

Ihre ersten staatlichen und überstaatlichen Anwendungen werden KIs in den kommenden Wirtschaftskriegen finden, mithilfe von KIs werden Lücken in der Netzstruktur gefunden und ausgenutzt werden, um den Gegner zu schwächen. Vor allem aber wird über den Börsenhandel gezielt die finanzielle Basis des Gegners geschwächt. Die Börsen werden nicht dazu benutzt werden, um Gewinne zu machen, sondern um den Gegner zu schaden oder zu schwächen. Dabei ist alles ein Ziel, von der Pensionskasse bis zur Währung.
Das wird dazu führen, dass die Leute in beiden Systemen verarmen und zum reinen Bittsteller des Staates werden. Es führt aber auch dazu, dass reihenweise Unternehmen pleitegehen. Die Börsen werden daraufhin für immer geschlossen.
Alles weiter kann man sich selbst denken. In hundert Jahren werden vielleicht nur noch ein paar wenige Millionen Menschen leben, vor allem da, wo sie auch ohne zivilisierte Errungenschaft überleben können, in den tropischen Gebieten der Welt.