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RE: Der treu(st)e Freund!

in Deutsch D-A-CH4 months ago

Du kannst dir vorstellen, dass ich mit diesem Thema Bände mit Wörtern der Erinnerung füllen könnte. Dem, was du in deinem Beitrag in Sätze gefasst hast, ist, da das Verhältnis Hund-Mensch einfühlsam beschrieben, im Grunde genommen nichts hinzuzufügen.
Mir scheint es lediglich wichtig, auf eine nicht zu unterschätzende Dissonanz in diesem Beziehungsverhältnis hinzuweisen. Vollkommen egal, wie beschissen Herrchen (Frauchen) sich dem „besten Freund“ gegenüber auch benimmt, er vergisst nicht und zeigt sich trotz allem von seiner „besten Seite“. Wer dieses Verhalten anschließend als Dummheit darzustellen versucht, der besitzt von dem, was er einem anderen Lebewesen zuzuschreiben versucht, im Übermaß.

PS: Mich interessiert, was dich dazu bewegt, die Anredepronomen mit großen Buchstaben zu versehen?
Ist da eine Änderung geräuschlos an mir vorbeigehuscht?

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Vielen Dank! 😊

Ich denke es ist schon mehr als ein Übermaß an Dummheit, wenn jemand ein Lebewesen, das unter seinem Schutz steht schlecht behandelt. Egal ob Mensch oder Tier, da fehlt mir der passende Ausdruck.

PS: In diesem Fall wäre es auch aus meiner Sicht nicht unbedingt nötig gewesen, weil es keine so wirkliche direkte Anrede war.
Grundsätzlich mache ich das aber bewusst, zumindest im Privaten, dass ich Menschen für die ich schreibe aus Respekt mit Großbuchstaben anrede. Beispielsweise in Briefen oder in meinem Blog. Ich finde das höflich und teilweise auch übersichtlicher. So mache ich mir gerne die Mühe für die Empfänger die Umschalttaste zu bemühen. 😉

Ich habe selbst bemerkt wie praktisch es ist, alles klein zu schreiben, in Chats und privaten Mails, vor allem wenn man am Handy tippt. Jedoch finde ich, dass so manches eine schöne Form behalten sollte auch wenn es aufwendiger ist.

Danke für diese Anmerkung! Interessant, dass es Dir aufgefallen ist, bzw. dass Du es äußerst.

Liebe Grüße mit !invest_vote

Da ich beruflich verhältnismäßig viel auf der Tastatur unterwegs bin, richtet sich mein Augenmerk automatisch auf solche kleinen Veränderungen im Schriftbild. Vor der letzten Reform galt ja auch deine Herangehensweise an diese Praktik als geläufig. Ich bin mir nur nicht ganz so sicher, ob Großbuchstaben Respekt wiedergeben. Ich, im verbalen Umgang mit meinen Mitmenschen, halte es zum Beispiel so, dass ich grundsätzlich alle duze. Außer, wenn mir jemand dermaßen auf den Senkel geht, dass ich am liebsten seinen Rücken betrachte, während er aus meinem Blickfeld verschwindet. Für solche Menschen habe ich das Sie reserviert. Das große S schafft Distanz.
Permanente Kleinschreibung (was das Deutsch betrifft) halte ich übrigens für eine Unart, die mit Bequemlichkeit nicht zu erklären ist.
Beste Grüße

Ich kenne es so, dass es Respekt bedeutet, wenn man den ersten Buchstaben durch Großschreibung hervorhebt und so empfinde ich das auch. Privat tue ich, was für mich sinnvoll ist, solange ich niemanden damit verletze.

Ich finde das DU auch sehr viel verbindlicher. Wen ich duze entscheide ich jeweils nach Situation und meinem Bauchgefühl. Es soll dann ja eine Verbindung schaffen und nicht den anderen verletzen oder irritieren.

Beste Grüße zurück mit !invest_vote

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